Web-Pionier Tim O’Reilly: "Offenheit ist eine Waffe" – manager-magazin.de

O’Reilly: In den vergangenen Jahren hat sich im Internet ein System verbreitet, das ich gerne als „einzelne Stücke, lose verbunden“ bezeichne. Eine Kultur, in der sich einzelne webbasierte Dienste leicht miteinander kombinieren lassen. … Das Gegenmodell wäre eine Online-Welt, in der ich nur vom einen Dienst einer Firma zum nächsten weitergereicht werde – in der es zu einem Lock in des Kunden kommt: Alles von Apple, alles von Google oder Microsoft.

Ein in großen Zügen sehr interessantes Interview mit Tim O’Reilly. Ich habe nur an einer Stelle ein großes Problem: Microsoft als weißer Ritter im Internet, der für Offenheit steht? Dem soll man trauen. Da habe ich angesichts des Geschäftsverhaltens von Redmond auf dem Desktop ein Problem. Wer das Betriebssystem, die Office-Suite und Geschäftsanwendungen derart eng miteinander verfilzt, um die Anwender und vor allem Unternehmen nahezu zwanghaft an sich zu ketten, dem traue ich in punkto Offenheit und hehre Absichten als weißer Ritter des Internets nicht über den Weg. Und denken wir da auch nur an die Diskussion und Auseinandersetzung rund um den Internet Explorer und alternative Browser.

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