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Digitales Grillen oder digitale Spielzeuge am Grill oder aber echte Frauen und Männer … Besserwissereien zum Digitec Podcast

Ich war schon überrascht, als ich eine FAZ Digitec Podcast-Folge zum Thema Grillen ist auch eine Frage der richtigen Technik in meiner Playlist sah. Mir schwante Böses. Ein Podcast, in dem wieder alle möglichen Gerätschaften empfohlen werden, die man eigentlich doch nicht braucht. Aber die Neugier siegte und ich habe reingehört.

Erst einmal einige Aussagen -natürlich Bezug nehmend auf den Podcast: Ich bin bekennender Holzkohlegriller. Ich bin Mehr-oder-weniger-Schönwetter-Griller. Den ganze Technikkram braucht man nicht, sondern Erfahrung und eben Technik. Ganze Fische grillen kann fast immer gelingen, … mit der richtigen (analogen) Technik und etwas Erfahrung. Aber hier erst einmal rein hören und dann meine defätistischen Bemerkungen:

Und nun mein Disclaimer: Ich bin kein Grill-Profi. Ich habe Bekannte, die haben ganze Maschinenbatterien auf den Balkons, von Holzkohle, Gas bis zum Smoker. Und manchmal gelingt das Gericht nicht. In den vergangenen Jahren gab es durchaus Reinfälle, aber ich habe mit eine gewisse Praxis angeeignet, so dass wir nicht nur für uns selbst grillen, sondern uns auch trauen, regelmäßig Gäste zu bewirten. Seit meinem 50 Geburtstag ist ein Weber Kugelgrill im Einsatz, mit dem kräftig experimentiert wird, von Steaks, sehr viel Fisch, Lachs auf Zedernholz bis Chicken on a can bis zu Süßkartoffeln, Mais und Gemüse.

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #43: Heiße Luft nicht nur am Bodensee, TikTok, Xing und das Ende von Wachstum um jeden Preis?

Meine Wochenrückblick: Beginnen möchte ich mit einem Zitat von Nicole Diekmann. Mit dem Klimawandel konnte man vielleicht rechnen, mit dem Ukraine-Krieg, der Pandemie und Trump wohl eher nicht. Mal schauen, was bei der Hausdurchsuchung bei Besagtem heraus kommt …

Social Media: TikTok und das Ende von Xing

Die sozialen Medien sind in Bewegung. Jede Generation scheint sich eine neue Plattform zu suchen und für die Jungen ist TikTok der heisse Sch… Der Beitrag von Sascha Lobo ist Pflichtlektüre für diejenigen, die sich aktuell zum Thema informieren wollen.

Die Jungen werden Xing kaum kennen. Für uns Ältere war es lange Jahre die Business Plattform, bevor dann LinkedIn immer mehr Erfolg auch in Deutschland hatte. Auf Xing hat man sich in Gruppen ausgetauscht und seine Angebote mehr oder weniger clever promotet. Dort wurden Events promotet. Damit ist jetzt Schluss. Die Gruppenmoderatoren regen sich auf, doch wie aktiv waren die Gruppendiskussionen noch? New Work SE – so heißt Xing unterdessen – setzt wohl darauf, dass die Plattform als Jobbörse überleben kann. Lars Basche und ich werden es am 16.9 bei #9vor9 diskutieren.

Staub saug und mehr …

Und ich höre sie wieder sagen: Ich habe doch nichts zu verbergen. Wenn Ihr das glaubt, dann nutzt Alexa und auch die Roomba-Saugroboter. Ein Schwarzmaler und ewiger Pessimist, wer Böses dabei denkt.

Gerade jetzt kommen wir um einen Blick auf das Klima und die Energieversorgung nicht herum. Wie man ernsthaft wieder auf Atomenergie setzen kann und will, bleibt mir nicht nur mit Blick auf Frankreich ein Rätsel.

Das Wort Zeitenwende ist überstrapaziert, doch auch die FAZ spricht es aus: So kann es nicht weiter gehen. Und Anne Schüller setzt noch ihren Kommentar drauf.

Nach all den dunklen Themen ist etwas Rock’n’Roll gefragt. Wir waren am Bodensee und haben die geile Musik 😉 genossen und guten Wein probiert, vor allem aber liebe Freunde besucht.

Und das Grande Finale: Das heiße Wetter bleibt wohl noch eine Weile, Kubicki wohl auch …

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #43: Merz als Bodyguard und endlich was aufs Dach bekommen

Ziemlich divers die Themen in meinem Wochenrückblick vom 6. August. Beginnen möchte ich mit einigen Kommentaren zur Arbeitswelt. „Captain Picard“ bringt es auf den Punkt, So viele Meetings sind für die Füße. Aber darüber habe ich mich ja schon ausgiebig ausgelassen. Ändern wird sich wohl leider wenig.

Quasi schließt sich das Thema an, das Volker Weber aufgreift: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ins Büro zitiert, auch wenn es kein wirkliche rationale Begründung dafür gibt. Vielleicht habt Ihr ja auch noch Motivationen, warum per „Order Mufti“ Anwesenheit befohlen wird.

Vor über 20 Jahren wollte ich schon, dass eine Solaranlage auf das Dach unserer Wohnung installiert wird. Allerdings war damals ein einstimmiger Beschluss der Eigentümerversammlung notwendig. Und natürlich gab es 1 oder 2 Personen, die das Vorhaben boykottiert an. Jetzt steht die Diskussion an (und ich denke besser nicht darüber nach, was wir schon hätten erreichen können).

Kein Wochenrückblick ohne Medien und sozialen Medien. Hier Klaus Eck zu den Selbstdarstellern auf LinkedIn und eine Umfrage des Bitkom zur Beliebtheit von Podcasts. Und auch ich gehöre zu den regelmäßigen Podcast-Hörern.

Wenn nicht der Anlass des Besuchs und das Tam-Tam von Söder nicht so tragisch und traurig wären, wie Petra Pinzler so treffend kommentiert. Trotzdem muss ich über diesen Tweet lachen. Vielleicht gibt es ja auch eine Neuverfilmung mit Merz statt Kostner in der Hauptrolle?

Bild von Ben Kerckx auf Pixabay

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #42: Übergewinnsteuer, welch ein Wort, wohl aber nötig, denn „Gewinne werden privatisiert, Verluste kollektiviert“

Dieser Wochenrückblick befasst sich diesmal mit ernsten politischen Themen, mit den Rekordgewinnen von Energiekonzernen in der Krise, der Energiewende, mit Hass und Intoleranz und das nicht nur in den viel gescholtenen sozialen Medien, aber auch mit Hape Kerkeling, Karl Lauterbach, Arnold Schwarzenegger, Alexendra Popp und den DFB-Fussballerinnen.

„Gewinne werden privatisiert, Verluste kollektiviert“, schreibt Lisa Neubauer in einem Ihrer Tweets zur gegenwärtigen Diskussion um Klimaschutz und sozialen Ausgleich. Auch mir sind die Woche die Meldungen über die Rekordgewinne von Öl- und Energiekonzernen übel aufgestoßen. Auf der anderen Seite schwört Robert Habeck die Bürgerinnen und Bürger auf höhere Kosten ein. Da scheint was nicht zu stimmen.

Übergewinnsteuer – allein welch ein Wort. In anderen Ländern hat man reagiert und besteuert sogenannte Übergewinne. In der Koalition boykottiert wie in vielen anderen Fragen mal wieder eine Partei: die FDP. Dass diese Gelder dann auch an der richtigen Stelle landen, ist natürlich die nächste Notwendigkeit.

Der Krieg in der Ukraine, die aufgeladene Stimmung u.a. rund um Corona, Kriegsgewinnler und Kreise, die sich immer weiter radikalisieren, ihr Gehirn ausschalten, lautstark pöbeln, statt sich zu informieren und nachzudenken, und die vielleicht dann auch nicht mehr vor Gewalt zurückschrecken, sin ein Zeichen unsere Tage. Einiges erinnert an die gereizte Stimmung in der Weimarer Republik.

Die dringend notwendige Energiewende ist ein weiteres Thema, an dem sich die Gemüter erhitzen und vor allem die polemisieren – gelle, Herr Söder – die blockiert und Massnahmen verschlafen haben. Und statt Tempo zu machen – die Formulierung Gas zu geben verbittet sich – , stehen Bürokratie, Lobbyisten und vor allem die FDP auch hier auf der Bremse. Es könnten beispielsweise noch so viele Solaranlagen oder Windräder installiert werden und das sind keine energiepolitischen Peanuts, sondern es wäre eine dringend notwendige Dezentralisierung der Energiewirtschaft.

Ich wollte eigentlich noch das Thema gekürzte Elektroauto-Kaufprämie aufnehmen, aber die obigen Themen wiegen schwer genug.

Wer klare Kante zeigt, wer sich für Impf- oder Maskenpflicht einsetzt, wer sich für den Schutz Älterer einsetzt, wird heutzutage schnell Opfer massiver Anfeindungen oder blöder Sprüche. Als ich am Samstag einen Bericht des Handelsblatts gezwitschert habe, dass vor allem noch Ältere durch den Corona-Virus bedroht seien, bekam auch ich wieder einen blöden Kommentar: Die seien doch durch alles bedroht, … Den Spinner habe ich blockiert. Viel, viel schlimmer waren die Angriffe auf die österreichische Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die das wohl nicht mehr ertragen konnte. Der österreichische Bundespräsident äußert sich und der Welt-Journalist Matthias Kamann ordnet das Verhalten gewisser Kreise korrekt ein:

Bei allem notwendigen Flagge zeigen und gegen halten, sollten wir uns aber nicht die Laune total verderben lassen, lachen und das leben genießen: „Lebbe geht weider“, wie Stepi legendär gesagt hat. Deshalb schließe ich auch mit Hape Kerkeling, Karl Lauterbach, künstlicher Intelligenz und dem Beitrag von Jörg Scheller zu Arnold Schwarzenegger, einem Mann, den ich lange belächelt habe, heute aber nur Respekt zollen kann. Ich empfehle den Artikel der NZZ zu lesen!

Und natürlich wünsche ich der deutschen Fussballnationalmannschaft der Frauen alles, alles Gute. Ihr habt es bisher gerockt. Sehr sehenswert und begeisternd!

Bild von Hands off my tags! Michael Gaida auf Pixabay

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #41: „Uns Uwe“, am Bölle, Klimawandel und stoppelkurzer Rasen

Seit Ewigkeiten war ich nicht am Böllenfalltor. Doch gestern hat mich mein Tenniskumpel Michael eingeladen. Anlass, um an „Uns Uwe“ zu denken und einen ehemaligen Kollegen zu treffen, der vor kurzem entlassen wurde. Außerdem ein Blick in die ach so sozialen Medien und auf den Klimawandel und die Hitzewelle.

Welch ein treffender Kommentar. Viele Controlettis, Bürokraten und Möchtegern-Führungskräfte haben halt Sitzfleisch und kleben an ihren Sesseln. Von wegen Köpfe rollen: viele namhafte IT-Riesen haben einen Einstellungsstopp, einen Hiring Freeze verkündet. Da ist der Weg zu Stellenabbau nicht weit. Gestern habe ich am Bölle einen ehemaligen Kollegen getroffen, den man per mehr oder weniger goldenem Handshake entsorgt hat. Und ewig grüßt das Murmeltier.

Mal wieder die sozialen Medien

Beim Abitreffen vergangenen Samstag habe ich noch mit einer Schulfreundin darüber gesprochen, dass Facebook massiv Daten sammelt und auswertet, wobei sie auch zur Fraktion „Ich hab doch nichts zu verbergen“ zu gehören scheint. So einfach und ungefährlich ist es halt einfach nicht,

Gibt die GenZ wirklich bewusst ihre Daten aus Eitelkeit und dem Streben nach Bekanntheit weg?

Und ein Kommentar zu LinkedIn: In vielen Unternehmen wird das Netzwerk noch immer von Kommunikation und Marketing massiv gepusht. Die qualitativen Inhalte gehen dabei zu Ungunsten von persönlichen Eitelkeiten, nichts-sagendem Blabla sowie Werbung und Promotions flöten

Ob der liebe Gunnar zu den Dutzenden von Menschen gehört, die die neue Datenbrille testen? Auf der re:publica hat er vor Jahren die Besucherinnen und Besucher mit der Fake-Brille irritiert.

Hitzewelle und Klimawandel

Einige Tweets rund um den das Thema Klimawandel, Hitzewelle, Forstwirtschaft und den Wunsch nach Normalität an der Ahr.

Am Sonntag auf dem Rückweg von den Darmstädter Streuobstwiesen habe ich dieses Bild gemacht. Viele Deutsche müssen auch bei diesen Temperaturen noch ihre Wiese oder ihren Rasen stoppelkurz schneiden, damit die Sonne wirklich den letzten Halm wegbrennen kann.

„Uns Uwe“

Seinen Auftritt zum Beispiel bei der WM in Mexiko habe ich nicht wirklich im Gedächtnis. Für die Auftritte von „Uns Uwe“ als Fußballer war ich zu jung. Trotzdem habe ich wie viele andere ungeheueren Respekt vor Uwe Seeler. Bei der Frauen-EM in England schwieg die Menschen im Stadion und auch am Freitag am Bölle wurde dem Menschen und Vorbild gedacht. Sehr viele Menschen scheinen ergriffen und zollen ihm Respekt. R.I.P., „Uns Uwe.“ Mit ihm geht auch für mich als Fußballnostalgiker endgültig die Sehnsucht nach einer vermeintlich noch heilen Fußballwelt.

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Der englische Patient oder Lars Basche’s digitale Erfahrungen bei Johnson & Konsorten #9vor9

Das heutige #9vor9 ist eine englische Wundertüte: Lars berichtet mit steifer Unterlippe very british über seine digitalen Erfahrungen im Vereinigten Königreich. Alle zahlen mit bargeldlos. Und so wird auch in der Kirche gespendet oder der Eintritt bezahlt. Fast überall, fast an jeder Milchkanne gibt es LTE und gutes Netz (außer in Yorkshire). Und auch überall gibt es den digitalen Zutritt. Außerdem kulinarische Feinheiten und eine Pinit mit Lars. Cheers. Last order!

#digitalisierung #UK #England #bargeld #netzausbau

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #40: Ewerschtter Impressionen, Modau-Brücken, Drogeriemarkt, Rasenmäher und die fehlende Wirtschaft

Der heutige Wochenrückblick hat mal einen lokalen Schwerpunkt, denn in Darmstadt, insbesondere Ewerschtt ist natürlich was los. Und das schon seit Jahren im Brückenbau. Hört sich groß an, aber es geht um die Fußgängerbrücken über die Modau, den Bach der aus dem Modautal kommend durch Eberstadt fließt. Hier war seit langem die unten im Tweet abgebildete Brücke voll gesperrt, typisch deutsch mit einem extra gefertigten Absperrgitter. Nun geht es wohl endlich dort voran, wie man an der Großbaustelle sieht. Doch auch weitere Brücken sind in Sanierung, so daß es teilweise schwierig war vom Ewerschtter Hibbdebach nach Dribbdebach, also über den „reißenden Fluß“ zu kommen. Die meisten sind jetzt wieder offen, doch die Geländer müssen noch renoviert werden.

Ein anderes Thema, das mich seit geraumer Zeit beschäftigt, ist die lokale Infrastruktur, die bisher in Eberstadt hervorragend war. Bäcker, Metzger, Supermarkt, Obsthändler, Blumenladen, Apotheke, Drogerie, Sportgeschäft, Fischhändler, Ärzte, alles war und ist teilweise noch in Fußweite im Ortskern für uns erreichbar. Doch die Zahl der Geschäfte nimmt ab. Der Getränkemarkt an der Reuterallee hat vor einiger Zeit geschlossen, die Zahl der Geschäfte insgesamt nimmt ab. Nun ist der letzte Drogeriemarkt zu. Es gab Kommentare, dass man dort eh nicht so freundlich gewesen sei. Ich konnte mich nicht beschweren und finde, dass eine Stadtteil mit rund 24.000 Einwohnern einen Drogeriemarkt braucht.

Doch jetzt noch ein bisschen Darmstädter Idylle. Danke Jo und Thomas für Eure korrekten Kommentare:

Schon vor Corona verspürte ich abends ab und an das Gefühl, mal in die Kneipe, Wirtschaft oder den Biergarten zu gehen, ein Bierchen oder einen Wein zu trinken, ein „bissche zu babbele“, vielleicht eine Kleinigkeit zu essen. Doch solche Lokale gibt es kaum noch oder man ist gleich genötigt, immer zu speisen. Gut, wir haben noch unseren After-Tennis-Trunk bei Ramon am TCB-Gelände in Bessungen, aber hier in Eberstadt wüsste ich, wo hingehen.

Heute eine noch Hörempfehlung oder wie ich immer zwitschere: Es gibt was auf die Ohren! Die Weinfreunde unterhalten sich mit Paul Schäfer vom VDP Weingut Burggarten aus Heppingen an der Ahr. Hörenswerte Informationen zu Früh- und Spätburgunder, vor allem aber wirklich bewegende Sätze zu den Erfahrungen nach der Ahrflut. Da stockt einem schon der Atem. Wir waren mehrmals an der Ahr und wir werden wieder hinfahren.

Und zum Schluss noch … Bratwurst:

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Sofrito, Pastitsada, Bourdeto und per Google Maps über Korfu

Das war er also, unser Korfu-Urlaub 2022. Wir sind von der grünen Insel nach Darmstadt zurück gekehrt. Ja, es ist im Vergleich zu den anderen griechischen Inseln, die wir besucht haben, wirklich eine grüne Insel. Und wie hat es uns gefallen? Es ist und das wohl auch schon lange Zeit touristisch, gerade wenn man die beliebten Orte in der Nähe von Korfu-Stadt (Kerkyra) oder auch an der Westküste aufsucht. Und wir haben auch alleine durch die Auswahl unserer beiden Hotels in Paleokastritsa und Kontokali die touristische und luxuriöse Variante gewählt. Doch schon vorab: Bewegt man sich abseits der Touristenzentren findet man durchaus noch das Griechenland, wie wir es vor 30 Jahren kennengelernt haben.

Doch der Reihe nach. Die erste Woche war Paleokastritsa an der Westküste unsere Home Base, wo wir im Akrotiri Beach Hotel gewohnt haben. Sensationell dort ist der Rocky Beach, der wie es der Name schon sagt am Felsen hängt und eigentlich kein Strand ist. Doch er ist spektakulär und vor Schwimmen (und Strömungen) wird auch gewarnt. Auf der anderen Seite – das Hotel liegt auf einer Landzunge – ist dann der Hafen von Paleokastritsa mit den steinigen Stränden. Der Ort selbst ist natürlich touristisch, war aber nicht überlaufen.

Es gibt noch einige wenige griechische Tavernen, aber natürlich unterdessen auch Restaurants, die auf etwas feiner machen, wo es nicht die Papiertischdecke, sondern stattdessen das weiße Leinentuch und weiss „befrackte“ Kellner gibt. Das ist einfach der Lauf der Dinge und es gibt ja auch wohl eine entsprechende Klientel, die es so will. Auch am Strand gab es das einfache Lokal und die feine Variante, wo das Publikum zum Dröhnen der Lounge-Musik dann halt auch mal glaubte, Champagner bestellen zu müssen. Nochmals: Kein Finger-Pointing. Geschmäcker sind verschieden und es ist der Lauf der Dinge.

Schließlich haben wir auch immer unsere Lokale gefunden, in denen wir gut gegessen haben, von einfach bis etwas feiner. Die ganz auf schnieke gemachten Läden haben wir vermieden. Entsprechende Besprechungen findet Ihr unter meinem Nick-Name DigitalNaiv auf TripAdvisor und ich werde hoffentlich auch noch den ein oder anderen. Kommentar ergänzen. Herausheben muss ich die Lokale in Doukades, einem der Nachbarorte, hier der Link zu einer der dortigen Tavernen. Dort kann man Griechenland wie früher einsaugen und kulinarisch genießen. Feiner speisen ist im Flavor oder il pozza (unbedingt reservieren, um Blick auf die Bucht zu haben) am Berg angesagt. Wie geschrieben: Man findet etwas für jeden Geschmack, wenn man sich umhört und vorbereitet.

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #39: Umweltschweine auf Korfu und in Ewerschtt, Clowns fallen in London und Frankfurt sowie ein schöner Urlaub

Leider ist der Urlaub vorbei und der Alltag hat mich ab Montag wieder. Doch diesmal war ich auch im Urlaub oft online, denn auf Korfu gab es an den Stränden unserer beiden Hotels WiFi und so habe ich mich weiter informiert – und keine einzige dienstliche E-Mail oder andere berufliche Dinge erledigt. Aber durch dieses online sein gibt es einen Wochenrückblick, eigentlich einen Zwei-Wochen-Rückblick.

Griechischer Wein ist so …, und Google Maps auch

Besonderen Dank an meine Kollegin Annette, die mich moralisch auf die Rückkehr zur Arbeit vorbereitet hat.

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Der DigitalNaive Wochenrückblick #38: Energiesparen, Hackerangriffe, TikTok als News-Kanal und wie ich ich Microsoft-Kollaboration-Tools kennenlerne

Urlaubszeit, Sonnenzeit – und deshalb fange ich den Wochenrückblick auch mit einem genüßlichen Thema an: Auch auf Korfu gibt es wohl leckeren Wein und das werden wir jetzt auch genauso testen wie die ein oder andere Taverne mit griechischer Küche. So kann es durchaus sein, dass in den nächsten zwei bis drei Wochen der Rückblick ausfällt. Kann, muss nicht, denn natürlich verfolge ich weiter das Geschehen, pausiere vor allem beruflich.

Energiesparen mit all darum gelagerten Thema vom Ukraine-Krieg bis zur Bekämpfung des Klimawandels ist ein Topthema unserer Zeit. Doch im Alltag kümmert es uns alle viel zu wenig, wie Gregor Honsel treffend schreibt und meine ehemaligen Kollegen Jo und Thomas treffend kommentieren. Da freuen mich ehrgeizige Vorhaben ungemein, besonders wenn sie in meiner Heimat der Digitalstadt Darmstadt angegangen werden. Dort soll die grüne Welle mit Hilfe einer App und intelligenter Verkehrssteuerung jetzt wirklich kommen. Bisher merke ich davon noch nichts, aber …

Ein kleiner Absatz als Ausklang der Arbeit muss dann auch sein. Wie einige Freunde amüsiert kommentieren, steige ich ja bei meinem Arbeitgeber Kyndryl nun komplett auf die Microsoft Kollaborationsprodukte um. Microsoft Outlook, Teams, SharePoint, OneDrive oder Yammer statt Lotus Notes, Connections, Box oder Slack. Und ich spiele beim Umstieg sogar eine aktive Rolle, denn ich bin stark am Aufbau unseres deutschen Intranets auf Basis SharePoint beteiligt. Für diejenigen, die es mit Microsoft Teams zu tun haben, denen empfehle ich diesen Deep Dive von Thomas Maier, der am Anfang auch für den Nicht-Administrator einige Zusammenhänge schön aufdröselt. Für alle, die gerade einsteigen, sehr erhellend.

Microsoft-Produkte sind – man mag es mögen oder nicht – in vielen Bereich gesetzt. Denken wir nur an Microsoft Office. Und sie sind so logischerweise Ziele von Hackerangriffen. Und um die Sensibilität für das Thema geht es jetzt. Auch im privaten Umfeld müssen wir an Sicherheit und den Schutz unserer Daten und unseres immer smarteren Wohnzimmers denken. Also, wie man in Hessen sagt, uffgepasst!

Die Hackerangriffe und die Abzocke passiert überall, privat, in Unternehmen – denken wir an an den Angriff auf den Darmstädter Energiedienstleister Entega – aber auch in der Politik, wie gerade die Grünen feststellen mussten. Auch sie waren Ziel eines Hackerangriffs. Mal stecken kommerzielle Ziele hinter Angriffen. Manchmal vermutet aber auch Geheimdienste und Staaten wie Russland oder China hinter den Attacken oder Daten absaugen. Bei den Grünen könnte es der russische Geheimdienst sein. Im Falle von TikTok scheinen die Chinesen die dort hinterlassenen Daten zu überwachen und zu nutzen. Diese Themen werden uns weiter stark beschäftigen …

…, denn beispielsweise TikTok spielt als Nachrichtenplattform eine immer größere Rolle. Laut dem Reuters Digital News Report hat sich die Nutzung von TikTok für Nachrichten bei den 18- bis 24-Jährigen in nur drei Jahren auf 15 Prozent verfünffacht. Das muss aber nicht heißen, dass die Jungen nicht gut informiert sind, meint der Dirk. Das Thema TikTok werde ich mir auf jeden Fall die Tage im FAZ Digitec Podcast auf die Ohren geben.

Ich hätte noch einige weitere Themen, vom Geldverbrennungsofen Grünheide über eklige Supermarktwurst bis hin zum Kurzarmhemd von Scholz, doch das spare ich mir. In der Kürze … Nicht verkneifen kann ich mir aber den Tweet von Gunnar einzubauen, der auf unser legendäres Cebit-Finale mit Lars zurückblickt. Wer es noch nicht kennt: Viel Spaß mit den Tatortreinigern.