Schlagwort: NoAfD
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Vergleichen heißt nicht gleichsetzen: Was Weimar uns heute lehrt
Vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Heinrich August Winkler hält Weimar-Vergleiche für einen Fehlgriff und warnt vor einem AfD-Verbot. Ich sehe beides anders: Die Parallelen sind da, und das Verbotsverfahren ist seit Jahren überfällig. In vielem anderen folge ich dem Historiker trotzdem.
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Pistorius und Günther: Zwei Politiker, die mir Mut machen
Boris Pistorius zeigt nach der Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten auf dem Bebelplatz klare demokratische Kante. Daniel Günther legt sich wegen der Energiewende mit Merz und Reiche an und stimmt bei „Inas Nacht“ die Ärzte an. Zwei Politiker aus zwei Parteien, die Haltung zeigen und dafür etwas riskieren – geht doch.
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Denk ich an Deutschland in der Nacht … ODER: Die Mitte
Gefühlt ärmer, real ungleicher: Die Angst vor dem Abstieg frisst sich in die Mitte der Gesellschaft. Die Parteien der Mitte wirken wie Verwalter des Stillstands, die Ränder versprechen einfache Antworten. Warum Mitte mehr ist als ein Platz im Parteienspektrum – nämlich eine Haltung.
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Denn sie wissen, was sie tun – die demokratische Mitte muss sich wehren
Die AfD hat Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent gewonnen. Zwischen dem Gefühl, bevormundet zu werden, und dem Kreuz bei einer gesichert rechtsextremen Partei liegt eine bewusste Entscheidung. Der Vertrauensverlust erklärt, warum jemand seine alte Partei verlässt. Er erklärt nicht, wo er landet. Warum die demokratische Mitte sich jetzt wehren muss.
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Klartext reden: Neue demokratische Politikerinnen und Politiker braucht das Land
Anlass war der Wahlabend in Sachsen-Anhalt, das Thema bei #9vor9 aber ein anderes: wie Politikerinnen und Politiker reden – und warum sie damit niemanden mehr erreichen. Lars Basche und ich über Textbausteine, Merz‘ Schulmeisterton, Siegmunds Feelgood-Populismus, das Scheitern des Erklärbären Habeck und ein Gegenbeispiel aus Offenbach.
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Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Die Blogschau
43,8 Prozent AfD in Sachsen-Anhalt: Sieben Stimmen aus der Blogosphäre ordnen ein, was die Wahl über Deutschland verrät. Sie streiten über Ursachen und Verantwortung, einig sind sie sich in einem: Wer jetzt wegschaut, erlebt beim nächsten Mal eine noch größere Zahl.
