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Scheibes Kolumne: Der Wie-teuer-ist-ein-Meeting-Counter: Cheffe, das ist teuer | STERN.DE

Cheffe, das wird zu teuer!

Dem Meeting-Chaos kann man auch ganz entkommen! Man muss seinem Chef nur klar vermitteln, was für eine ungeheure Geldverschwendung so ein Treffen doch ist. Dabei hilft der Meeting Counter. Das ist ein Tool, das es kostenlos als Windows-Version und als Java-Variante (auch für Linux und Mac) gibt und das für 79 Cent auch als iPhone-App zur Verfügung steht.

Das Programm nimmt zunächst die offiziellen oder geschätzten Stundensätze aller Teilnehmer eines Meetings entgegen. Sobald das Meeting und damit auch die Stoppuhr im Meeting Counter gestartet wird, zählt das Programm auf dem Notebook oder dem iPhone nicht nur die nimmer enden wollende Zeit des Meetings hoch, sondern rechnet zugleich auch noch auf den Cent genau aus, wie teuer das Zusammentreffen der eigenen Spitzenkräfte bereits war. Dabei lässt sich sogar ein Maximum setzen. Das bedeutet: Die Software schlägt Alarm, sobald der erste Tausender verbrannt ist.

Der erste Tausender? Tausende.

Angesichts meiner Telefonkonferenzen in jeder Woche kann ich diesen Artikel nur gut finden. Vielleicht brauchen wir noch einen Ich-pinsele-Slides-Counter und einen Ich-stelle-dieselben-Zahlen-5mal-verschieden-dar-Counter. Aber die verbratene Zeit interessiert wohl kaum jemand.

P.S. Ich installiere mir mal den Meeting Counter.

Filed under: Digitaler Arbeitsplatz, Kommunikation & Zusammenarbeit, Digitalisierung & Wirtschaft

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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