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Enterprise2.0: Ist Deutschland ein Kollaborations-Schwellenland? | pr-blogger.de

Zum Thema Enterprise 2.0 gibt es derzeit jedoch zwei Wahrheiten, bzw. eine licht- und eine Schattenseite: Im öffentlichen Rampenlicht stehen erfolgreiche Beispiele, wie Unternehmen mit internen Öffentlichkeiten, geteiltem Wissen oder schnellen Kommunikationstools ein neues unternehmerisches Betriebssystem geschaffen haben und außergewöhnliche Erfolge erzielen. So weit, so wahr und doch zu kurz gegriffen.

Die Kehrseite der Enterprise2.0-Saga wird meist von den Praktikern hinter vorgehaltener Hand erzählt: Mitarbeiter nutzen die frischen neuen Tools nicht, sondern bleiben beim bewährten „Laufwerk C“. Kunden und Partner, die sonst immer und überall dringenden Gesprächsbedarf haben, verweigern den Austausch auf der nagelneuen Plattform …

via pr-blogger.de

In dem Beitrag stecken sicherlich viele korrekte Aussagen. Insbesondere die Beobachtung, dass die Unternehmenskultur – und ich füge Führungskultur hinzu – Social Media unterstützen muss, ist wahr. Eine Kultur des Teilens muss gefördert und vorgelebt und der herkömmlichen Kultur des Herrschschaftswissens entgegengesetzt werden. Und da müssen wir noch einen sehr weiten Weg gehen, sogar bei den Unternehmen, die schon beträchtliche Erfolge verbuchen können. Auch dort gibt es noch beträchtliche Widerstände reaktionäre Verhaltensweisen. Mit „Social“ rütteln wir an jahrzehntelang erlernten Verhaltensmustern. Jedoch stehen wir in Deutschland nicht so schlecht da, wie Florian Semle konstatiert. Im Gegenteil. Zwar kann ich hier fundiert nur für meine Beobachtung von IBM-Kunden sprechen, aber hier sind wir in puncto erfolgreicher Social Business-Referenzen in Deutschland führend im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern und gar den USA. Zugegebenermaßen hat mich das überrascht, aber stimmt mich deswegen gerade auch sehr positiv.

Lesenswert in diesem Zusammenhang auch der Beitrag von Gunnar Sohn in seinem Blog.

Filed under: Digitaler Arbeitsplatz, Kommunikation & Zusammenarbeit, Rund um meinen Job

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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