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Google entfernt „Don’t be evil“ aus Verhaltenskodex

Die Tage bin ich auf diesen Bericht gestoßen. Google hat wohl die bekannte und oft strapazierte Verhaltensregel „Don’t be evil“ aus dem Verhaltenskodex des Unternehmens entfernt. Ich habe der Aussage immer skeptisch gegenüber gestanden, fand sie etwas heuchlerisch, gerade angesichts von Aussagen des ehemaligen „Chefs“ Eric Schmidt und auch des Suchmonopols und der unzähligen Daten, die Google besitzt. Doch ich will nicht ungerecht sein. Das Prinzip ist sicher aus der Google-Firmengeschichte zu erklären. Messen wir also Google – wie alle anderen Konzerne und Monopolisten – primär an ihren Taten.

Google’s unofficial motto has long been the simple phrase “don’t be evil.” But that’s over, according to the code of conduct that Google distributes to its employees. The phrase was removed sometime in late April or early May, archives hosted by the Wayback Machine show.“Don’t be evil” has been part of the company’s corporate code of conduct since 2000. When Google was reorganized under a new parent company, Alphabet, in 2015, Alphabet assumed a slightly adjusted version of the motto, “do the right thing.” However, Google retained its original “don’t be evil” language until the past several weeks. The phrase has been deeply incorporated into Google’s company culture …

via Google Removes ‚Don’t Be Evil‘ Clause From Its Code of Conduct

(Stefan Pfeiffer)

Filed under: Digitalisierung & Wirtschaft

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

2 Comments

  1. Es macht aus Sicht von Google absolut Sinn, diese Aussage zu eliminieren. Wer sich ein bißchen mit der unbewussten Sprache beschäftigt weiß, dass eine Verneinung vom Unterbewusstsein nicht aufgenommen wird (zB man kann NICHT an einen rosaroten Elefanten denken, der NICHT in ein schwarzes tiefes Loch fällt … usw.). Mit anderen Worten, die Botschaft an das Unterbewusstsein der Mitarbeiter früher war: Be Evil!

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