The Informational, Relational, and Anticipatory Web – Vom Web 1.0 zum Web 3.0

Ein sehr interessanter Posting (und Video) von Bret Simmons zur Entwicklung des Web, vom Web 1.0, in dem primär Webseiten potentielle Interessenten informiert haben, zum Web 2.0, das durch Beziehungen und Interaktion geprägt ist (oder zumindest geprägt sein sollte).

Web 1.0 is informational. … Having a Web 1.0 is necessary for your business, but nowhere near sufficient.

Web 2.0 is relational. Platforms like Twitter, LinkedIn, Facebook and most importantly your own blog give your business the opportunity to … engage customers in conversation.

Das Web 3.0 antizipert – laut Simmons – Interessen und Verhalten der Kunden. Einen ersten Eindruck, wie das aussehen kann, haben wir ja beispielsweise bei den Kaufempfehlungen von Amazon. Simmons sieht nun kommen, daß wir künftig mit smarter Werbung überschüttet werden, denn das Netz kennt uns und weiß immer, wo wir sind. Nichtsdesotrotz bleibt es Werbung: SPAM, auf die potentiellen persönlichen Bedürfnisse des Konsumenten zugeschnittener individualisierter Spam.

Web 3.0 is anticipatory. … When companies that can afford it get their hands on the accumulated information about your patterns of consumer and communicative behavior, they will try to anticipate what you might need or want as you go about your day – and because of GPS enabled devices and your help, they will know where you are almost all the time. I see these anticipatory tactics as spam; smart spam for sure, but still an interruption vs. a relational tactic. Get ready for just-in-time, mass customized spam.

The buzz might be about Web 3.0, but competitive advantage for most businesses will still be found via Web 2.0. That’s not going to change anytime soon.

Simmons plädiert für das Web 2.0 und den Aufbau von Beziehungen dort. Und ich kann ihm nur zustimmen.

2 Kommentare zu „The Informational, Relational, and Anticipatory Web – Vom Web 1.0 zum Web 3.0

  1. Tja, eine höhere „Versionsnummer“ impliziert Weiterentwicklung, aber nicht notwendigerweise in die vom Anwender gewünschte Richtung. Eines Tages (Schätzung: spätestens in 2-3 Jahren) werden wir nostalgisch auf das „gute alte Web 2.0“ zurückblicken – wenn nämlich die meisten von uns auf proprietären Gadget-Plattformen festsitzen (Stichwort: iPad) und mit hochgradig personalisierten „Informationsangeboten“ zugeschüttet werden.

  2. Wenn ich gerade viele der teilweise überschwenglichen iPad-Berichte lese – Spiegel Online z.B. – wird mir Angst und Bange. Das Prinzip Tablet ist ok und sollte Zukunft haben, aber bitte offen, nicht verdummend und „zu-SPAM-ent“.

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