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Facebook-Nutzerdaten: Das Prinzip „erzwungene Nacktheit“ – Handelsblatt.com

Nicht maximaler Schutz ist das Prinzip von Facebook, sondern maximale Nacktheit. Zuckerberg sagt das so: „If people share more, the world will become more open and connected. And a world that’s more open and connected is a better world.“ Dass eine transparentere Welt eine bessere sein kann, steht außer Zweifel. Doch ist das nur die Hälfte des Arguments.

Denn Facebook ist nicht an Transparenz interessiert. Das demonstriert man immer dann, wenn jemand etwas über das Netzwerk wissen will. Facebook ist interessiert an möglichst vielen, möglichst genauen und möglichst privaten Daten seiner Nutzer. Die nämlich lassen sich gut vermarkten. Je mehr, desto besser.

Sehr schön formuliert. Und das gilt nicht nur für Facebook, sondern für alle Anbieter, die von Werbung, Daten über ihre Benutzer und deren Verhalten leben!

Filed under: Datenschutz & Datensicherheit, Soziale Medien & "das Netz"

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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