Schlechte Noten für Internet-Angebote der Behörden – D21-Studie: Was die Bürger über den Online-Staat denken | Elektronische Steuererklärung und Behördengänge online erledigen | TecChannel.de

Einen „großen oder sehr großen Mehrwert“ sehen die befragten Onliner in der Abwicklung behördlicher Dienstleistungen über das Netz. 60,2 Prozent sehen in einem zentralen Behördenportal im Internet den höchsten persönlichen Mehrwert, …

Interessante Studie E-Government Monitor 2010 der Initiative D21. Mein Eindruck ist, daß wir von einem Government 2.0 sehr weit entfernt sind. Einzelne Leuchtturm-Kommunen und -Behörden sind aktiv. Die Mehrzahl der Verwaltungseinheiten schläft aber den Dornröschenschlaf oder hat nicht die Phantasie und die Mittel, um bürger- und servicefreundliche Portale mit Web 2.0-Funktionalität in Betrieb zu nehmen.

Bürgerportal heißt hier viel zu oft noch, Web 1.0-artiges Schaufenster, wo man Informationen wie Öffnungszeiten und Telefonnummern einsehen kann. Von Dialog mit dem Bürger per Chat oder Social Media, von Self Service-Angeboten jenseits des Downloads von Formularen sind wir doch in der Regel noch sehr weit entfernt.

Warum sagen dann ca. 75 % der Befragten, daß sie mit dem eGovernment-Angebot sehr zufrieden oder zufrieden sind? Es sind – so die Studie – Älteren – weil sie es nicht anders kennen?

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