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Glas kaputt: Vom fitten Leben ohne das virtuelle In-den-Hintern-Treten meiner Apple Watch

Nun ist sie weg zur Reperatur, meine Apple Watch. Am vergangenen Samstag habe ich sie beim Tennis spielen irgendwie ge-chrashed. Das Glas war zersplittert. Fragt mich nicht, wie es passiert ist. Keine Ahnung. Die Watch funktionierte zwar noch, aber natürlich muss ein neues Glas drauf und deshalb bin ich heute Vormittag zum Apple Store ins Main-Taunus-Zentrum gefahren. Dort hatte man mir ja auch schon einmal das Glas meines iPhones schnell und unproblematisch ersetzt.

Angekommen wurde ich wie immer von einem Apple-Mitarbeiter in Empfang genommen. Ja, eigentlich müssen Sie einen Termin machen, wenn Sie was reparieren lassen wollen. Ging dann doch. Schlimmer war eher die Aussage, dass die Watch eingeschickt werden müsse, denn im Gegensatz zum iPhone habe man nicht die Gerätschaften, um das vor Ort zur reparieren. Habe die Watch dann an den Servicemitarbeiter Hakan übergeben und den „Tathergang“ beschrieben. Tja, grobe Kostenschätzung so an die € 200,– und es würde wohl 7 bis 14 Tage dauern. Eventuell Kulanz, aber dies läge im Ermessensspielraum des Servicemitarbeiters, der sich bei mir melden werde. Er würde ja, aber … Also warte ich mal ab, was denn da auf mich zukommt und hoffe, dass Apple einem guten Kunden entgegen kommt..

Ab heute ist dann auch meine Aktivitäten-Tracking außer Kraft gesetzt. Seit 20. November habe ich täglich meine 500 Aktvitätenkalorien geschafft. Bei mir hat das virtuelle In-den-Hintern-treten durch die Watch hervorragend funktioniert und auch gewichtsmässig Resultate gezeigt. Nun muss ich mich also selbst treten, meine Rudersessions, Spaziergänge und Tennisspiele bewusst durchziehen ohne den latenten Blick auf die Uhr. Ich halte Euch über die weiteren Geschehnisse informiert.

Filed under: Buntes & Vermischtes

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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  1. Die gute Nachricht: Die Uhr ist wieder da. Ich konnte sie im MTZ abholen.
    Die schlechten Nachrichten: Ich wurde nicht wie angekündigt angerufen. Und Kulanz gab es auch nicht, obwohl sie mir im Shop angedeutet wurde und ich wirklich langjähriger, guter Apple-Kunde bin. Der Anruf ist meiner Ansicht nach ein Muss gewesen, um mich noch einmal auf die Kosten von € 219 aufmerksam zu machen. Schlechter Stil und Service.

  2. Kundenzufriedenheitsumfrage von Apple in meiner Inbox. Mein Schlusskommentar:

    „Wenn versprochen wird, dassman vor Reperatur über Kulanz oder Preis informiert wird, muss das auch geschehen. Sonst ist das Verarsche!“

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