Wein-erlei: Sekt nicht nur als Aperitif, sondern als Essensbegleiter – Und den selben Sekt mal aus verschiedenen Gläsern probieren

Und wieder einige Notizen aus meiner kleinen Welt des Weines – beziehungsweise des Sekts. Nachdem ich mir Niko Brandner vom Sekthaus Griesel im Wein Podcast von Cork Bordell angehört, „musste“ es diesmal sein Lehrmeister Volker Raumland vom gleichnamigen Sekthaus sein. Christoph Raffelt von Originalverkorkt war dort zu Gast und hat sich mit dem deutschen Sektpionier und einer seiner beiden Töchter, Marie-Luise, unterhalten. Seit Mitte der 80er Jahre konzentrieren sich Raumlands auf „handgemachten“, qualitativ hochwertigen flaschenvergorenen Sekt.

Nun haben die beiden Töchter beschlossen, „richtig“ in das Geschäft einzusteigen, was dem Ausbau des Sekthauses sicher weiter Auftrieb geben dürfte. Ein kurzweiliger Podcast über die Welt des deutschen Sektes und ich nehme vor allem zwei Dinge mit: Ich werde einmal mit Freunden Sekt nebeneinander aus verschiedenen (auch großen) Gläsern probieren. Und wir werden sicher auch einmal Sekt nicht „nur“ als Aperitif genießen, sondern ihn mal zum Begleiter des gesamtes Essens machen.

Natürlich habe ich unterdessen auf der Raumland-Webseite geschnuppert. Der Sekt beginnt in der Traditions-Linie bei 18 Euro die Flasche und geht in der Prestige-Linie auf 31 Euro nach oben. Muss man sich leisten können und wollen. Sicher auch eher etwas für spezielle Momente.

Die Sekte liegen lange auf der Hefe – die derzeit angebotenen Sekte der Traditions-Klasse sind von 2013/2014, die Prestige-Sekte noch etwas älter – , reifen und werden erst dann verkauft. Es werden die gewohnten Rebsorten (Riesling, Blanc de Noirs, Chardonnay, Spätburgunder) verarbeitet und in Cuvées zusammengestellt, zwei davon benannt nach den beiden Töchtern. Für beide Linien gibt es ein Probierpaket und wenn sich der Keller etwas geleert hat, werde ich wohl mal zuschlagen. Die Pakete kommen auf jeden Fall auf meine Merkliste. Und ich kenne auch schon eine gute Freundin, die bestimmt mit probieren will. Ach ja, es gibt auch alkoholfreien Secco. Werden wir auch mal probieren.

Und vielleicht ergibt sich ja auch ein Besuch direkt vor Ort in Flörsheim-Dalsheim. Ist ja nicht weit weg von uns. Unnötig zu bemerken, dass Auszeichnungen en masse abgeräumt wurden. Zudem ist Raumland der Vorsitzende des Verbandes Traditioneller Sektmacher, einer Vereinigung wirklich namhafter Hersteller guter Sekte wie die hier im Blog schon vorgestellten Andres & Mugler, Wilhelmshof oder auch Griesel, schon fast eine Empfehlung, wo man „handgemachten“ guten Sekt kaufen kann.

Noch zwei Notizen rund um Sekt: Die Tage waren Petra und Jens zu Besuch. Jens macht mit Topcru in Topweine und hat ein entsprechendes Geschäft. Mir schien, auch er war von dem Griesel Rosé Brut angetan.

Und der Dubbecast hat in der Folge 7 Wolfgang Schreieck vom Weingut Schreieck im schönen St. Martin besucht. Der fokussiert sich auch auf Sekt und macht beispielsweise einen Crémant „in der Stilistik eines Champagner, mit Pfälzer Prägung“. Und wieder in Erinnerung: Sekt schräg ins Glas vorsichtig einschenken, nicht gerade ins Glas, damit Kohlensäure nicht zu sehr verloren geht.

So weit diese Wein-Notizen, die eher Sekt-Notizen geworden sind. Und in einer der kommenden Notizen geht es dann um den Zwischenstand in meiner Patenschaft bei Vin Venture, um Portugieser, die Deutsche Wein-Entdeckungsgesellschaft und Lemberger. Vielleicht.

(Stefan Pfeiffer)

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