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Der DigitalNaive Wochenrückblick #49: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz im Smart Home, durchgeknallte Talkshows und das Ende als Fußballnostalgiker

 Kathrin Witsch hat im Handelsblatt den meiner Ansicht besten Kommentar zur Energiedebatte geschrieben. Statt massiv in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren, sind Atomkraft und Kohle plötzlich Thema. Sie fragt korrekterweise, warum es in einem Kraftakt nicht möglich sein soll, auf dezentrale, kleine Lösungen zu setzen und den Ausbau von Wind- und Solarenergie in den nächsten Jahren zu verdreifachen. Auch ich denke, dass wir es einfach wollen und anpacken müssen.

„Die günstigste Art, Strom zu erzeugen, sind heute erneuerbare Energien“

Ganz persönlich hoffe ich, dass endlich eine Photovoltaikanlage auf das Dach unserer Eigentumswohnung kommt. Der Wille scheint endlich da zu sein. Vor rund 20 Jahren haben noch einzelne Eigentümer den Bau verhindert. Jetzt ist die Zeit gekommen. Endlich. Hoffentlich. Mein Freund Thorsten Zoerner von StromDAO/Corrently hat mich gewarnt vor Eigentümergemeinschaften und Photovoltaik-Anlagen. Er hat hoffentlich nicht Recht..

Diesen Beitrag habe ich aufgenommen, weil im Smart Home das Thema Energieeffizienz immer wichtiger wird. Ich versuche es durch Thermostate ,mit Zeitsteuerung, aber auch hier kann ich noch viel tun und Zeiten, in denen ich bestimmte Räume heize, reduziere. Was ist dran? Zeit Online berichtet über Thermostate.

Wichtig und richtig das klarzustellen: Soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit müssen kein Widerspruch sein.

Zu viele Durchgeknallte in Talkshows

Ich war mal ein Freund von Talkshows, wenn dort interessante und intelligente Menschen aufgetreten sind. Jetzt nerven viele der Talkshows, weil viele – wie Andreas Püttmann es schreibt – Durchgeknallte immer wieder eingeladen werden. Krawall scheint Einschaltquoten zu generieren und das ist wohl die primäre Motivation.

Die Zeit für Fußballnostalgiker ist endgültig vorbei

Noch ein letztes Mal ein Kommentar zu Max Eberl: Ich habe ihn für einen ehrlichen, gradlinigen, „stracken“ Kerl mit Rückgrat gehalten. Der Wechsel zeigt, dass bei ihm nicht so viel Rückgrat vorhanden zu sein scheint. Profifußball und die meisten der handelnden Personen sind nichts mehr für Fußballnostalgiker. Die Zeiten eines Uwe Seelers und dessen, wofür er stand, sind endgültig vorbei. Auf nach Quatar.

Genauso schlimm sind die unflätigen Hasstiraden aus der untersten Schublade, die in vielen Stadien zu hören sind. Das Gehirn wird ausgeschaltet, reiner blanker Hass schallt durch die Stadien und leider geht es auch oft darüber hinaus zu Gewalttätigkeit. Und das macht Angst und ist einfach inakzeptabel.

Bild von Daniel Kirsch auf Pixabay

Filed under: Digitaler Arbeitsplatz, Kommunikation & Zusammenarbeit

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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