In eigener Sache: Blog nicht nur in neuem Design

Nun habe ich doch Abschied von meinem bisherigen Blog-Design genommen. Moca von Elma Studio wird nicht mehr auf WordPress.com gepflegt und angeboten. Auch sind in den vergangenen zwei Wochen Fehler aufgetreten. Deshalb habe ich dann nach langem Zögern doch die Vorlage gewechselt und bin auf ein ähnlich minimalistisches Design, auf Libre 2 von Automattic umgestiegen. Ich hoffe, es gefällt.

Doch auch Inhalte und vor allem die Technik habe ich aufgerüstet und bin nach langen Jahren, in denen ich die Premium-Version genutzt habe, auf die Business-Version von WordPress.com umgestiegen. Der ausschlaggebende Grund dafür ist, dass ich nun PlugIns nutzen kann. Das war das Manko der Premium-Version, die ansonsten vollkommen meinen Anforderungen genügte.

Ein PlugIn, dass ich unbedingt nutzen wollte, war Mastodon Autopost von Simon Frey, mit dem ich meine Blogbeiträge immer automatisch in mein Mastodon-Konto posten – und Mastodon ist einfach derzeit mein soziales Netzwerk. Außerdem habe ich ActivityPub aktiviert, das Matthias Pfefferle entwickelt hat. Das Plugin implementiert das ActivityPub-Protokoll für meinen Blog, so dass ich meine Blogposts komplett auf Mastodon und anderen Fediverse.Plattformen, die ActivityPub unterstützen, komplett veröffentlichen kann und die Anwenderinnen und Anwender meinem Blog folgen können.

Doch es gibt natürlich auch den anderen Weg: Leserinnen und Leser meines Blogs können mit Include Mastodon Feed von Wolfgang Lol jetzt hier meine Nachrichten lesen, die ich auf Mastodon teile. Ist ja vielleicht auch interessant.

Schließlich habe ich noch den Shariff Wrapper aktiviert – danke an Vowe für den Tipp. Die „Original“-Share-Buttons von WordPress übertragen automatisch die Daten der Besucher an die sozialen Netzwerke, sobald sie deren Website besuchen. Die c’t hat „Shariff“ entwickelt, das sich an der DSGVO orientiert. Das Plugin unterstützt derzeit 30 Dienste in 25 Sprachen, darunter Buffer, Diaspora, Facebook, LinkedIn, E-Mail, Mastodon, oder Twitter. Weitere Informationen gibt es hier bei der c’t.

Sicher gibt es noch eine Vielzahl weiterer PlugIns, aber es muss ja auch Sinn machen und ich will die Seite nicht überfrachten. Bei Yoast SEO fühle ich mich in den Details etwas überfordert. SEO, Suchoptimierung ist eine eigene Welt (für mich) und auch nicht so wichtig (für mich). Share a draft ist ein PlugIn, dass ab und an Sinn macht, wenn ich Artikel mit jemanden vor der Veröffentlichung teilen will, aber that’s it.

Einige Seiten habe ich inhaltlich überarbeitet und (endlich) eine dedizierte Seite für , den Pod- und Videocast, den ich mit Lars Basche seit geraumer Zeit produziere, eingerichtet, über die man auch direkt die letzten Ausgaben hören kann.

Bild von Kevin Phillips auf Pixabay

DSGVO-konforme Share-Funktion Shariff Wrapper des c't Magazins

3 Kommentare zu „In eigener Sache: Blog nicht nur in neuem Design“

  1. Die Reblog- und Like-Funktionen werden entfernt, sobald der Business- oder E-Commerce-Plan genutzt wird, besser sobald Plugins im Einsatz sind:

    “ The Reblog button only shows to users who are logged in at WordPress.com. Additionally, the reblog is removed from plugin-enabled sites. Those sites can use this plugin as a workaround.“
    https://wordpress.com/support/reblogs/

    Der WordPress-Support empfiehlt dann das PlugIn AddToAny. Suboptimal, da ich ja bewusst den Shariff Wrapper von c’t eingebunden habe, um DSGVO-konform zu sein. Werde dort mal nachfragen, ob die nicht die Reblog-Funktion ergänzen können.

Kommentar verfassen