
Kein Kommentar zu den heutigen Wahlen in Sachsen und Thüringen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die schlimmsten Befürchtungen geistern durch mein Hirn. Was ging so die Woche? Über was bin ich gestolpert.
Auf Mastodon bin ich über Song Challenge: 20 Lieder, die Dich geprägt haben. Ein Lied pro Tag. 20 Tage lang. Keine Erklärungen. Keine Bewertungen gestolpert. Nette Idee und guter Anlass, mir mal meine Lieblingssongs ins Hirn zu rufen. Unter dem Hashtag #20Songs poste ich sie wo möglich mit Link auf Mastodon und Threads und dokumentiere das ganze auch hier im Blog.
Der kontroverse Hafen der digitalen Boheme
Als ich den den Aufkleber rechts an der Tür der Ewwerschter Kaffeebar sah, musste ich unwillkürlich an die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling und den Hafen der digitalen Boheme denken, in dem die digitalen Berliner Worker vor ihren Notebooks und an ihren Smart Phones vor sich hin werkeln. Wenn Ihr mich fragt, sollten das Cafés durchaus erlauben. Wenn Ihr mich fragt, sollten sich die Jünger der digitalen Boheme aber dafür hüten, lautstark an ihren Handys mit ihren In-Ear-Kopfhörern zu telefonieren und ab und an etwas konsumieren. WIR FRAGEN DICH ABER NICHT. Die auf Mastodon entbrannte Diskussion war … überflüssig?

Telegram: „wie abgründig die damit einhergehenden Folgen sind“
Am Dienstag haben Lars und ich bei #9vor9 über die Festnahme von Pavel Durov gesprochen. Das wird natürlich allenthalben von Expertinnen und Experten, Journalistinnen und Journalisten kommentiert. Nicole Diekmann zieht folgenden Vergleich, den ich bemerkenswert finde:
Wenn Facebook, Instagram und andere Erzeugnisse aus dem Hause Meta Cannabis sind, dann ist Twitter/X Heroin, TikTok entspricht Crack – und Telegram Fentanyl.
Debatte um Messerverbot: Gefährlicher als Klingen, Nicole Diekmann auf t-online am 28.8.2024
Fentanyl ist etwa 50-100 mal stärker als Morphin, hat ein hohes Suchtpotenzial und kann schnell zu Abhängigkeit führen. Einige bezweifeln, dass das Vorgehen der französischen Behörden clever war. Lars und ich halten es für ein wichtiges Signal an die Tech-Milliardäre, dass sie eben nicht über den Gesetzen stehen.
Service vor Ort … statt world wide weg
Noch ein Aufkleber beziehungsweise ein Poster, gesehen in Weilburg bei einem Ausflug. Wir sind Freunde des Einzelhandels und kaufen auch bewusst dort. In Ewwerscht gibt es zum Beispiel noch den Elektro Voos in der Schwanengasse, ein Geschäft im Stil der 60er Jahre, aber da wird noch geholfen und auch manchmal repariert. Mit Grauen muss ich daran denken, dass ich meinen Tintenstrahldrucker wegwerfen musste, da niemand ihn reparieren wollte und die Online-Anleitungen nicht halfen.

Energiekosten von PKW gehen auf Threads ab „wie’s Zäpfchen“
Diese Wochenschau ist eine Wochenschau der Fotos und Bilder. Dieses Bild, dass ich vor meiner Stammtankstelle in Ewwerscht aufgenommen habe, ging im Social Media-Dienst Threads „ab wie’s Zäpfchen“. 130 mal ein Herzchen, 58 kontroverse Kommentare und Antworten, 3 RePostings. Dort hatte ich damit nicht gerechnet. Normalerweise bekomme ich auf Mastodon wesentlich mehr Resonanz … Dort hatte ich „nur“ 11 Likes, aber 17 RePostings. Es geht um den Energiekostenvergleich für Personenkraftwagen.
Nun kann man sich wieder trefflich drüber diskutieren, wo welche Nutzerinnen und Nutzer sind und was der Algorithmus von Threads so treibt, den der liebe Lars so wild findet und mag und der mir merkwürdig erscheint.

Die Titelgrafik wurde erneut mit ideogram.ai nach folgendem Prompt erstellt: A vintage newspaper with the title „Die Wochenschau“. In the centre, there is a large picture of an old coffee bar with a „Keine Laptops“ sticker on the door. Surrounding it, there are smaller images: a music note symbol for „#20Songs“, a Telegram logo behind bars, a poster with „Service hier vor Ort“, and a petrol station with a price display for various types of energy.







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