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Cherrypicks 2026: Den Pitch gewinnt keine App, sondern eine Geschichte
Bei Cherrypicks 2026 im Darmstädter Stadion gewann kein KI-Start-up, sondern eine Gründerin, die Frauen und Kindern beibringt, sich zu wehren. Mein erster Rundgang durch die Darmstädter Gründerszene zeigt: Die überzeugendsten Ideen setzen bei Pflege, Schutz und Würde an. Und die KI hilft dort, wo niemand Zeit zum Tippen hat.
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Privacy: Apple bricht ein Tabu — wo ist der Ausgang aus dem goldenen Käfig?
Tim Cook hat Apple zum wertvollsten Konzern der Welt gemacht und die KI verschlafen. John Ternus erbt beides. Gravierender ist ein anderer Bruch: Mit Live Rewind, Siri Recap und KI-Training auf Nutzerdaten fällt das Argument weg, mit dem ich Apple jahrelang verteidigt habe. Bitter daran ist die Lage danach — wechseln kann kaum jemand.
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20 Jahre Buzzwords – doch eine Überzeugung bleibt
ECM, Enterprise 2.0, Social Business, New Work: Wir, ich habe schon ganz schön mit Wortblasen, die meistens Analysten und Berater erfunden haben, um mich geschmissen. In Texten oder bei Powerpoint-Vorträgen auf der Bühne. Beim Blättern durch 500 eigene Beiträge wurde mir klar: Es ist nicht viel geblieben. Nur meine Überzeugung: Wissen gehört geteilt, Zusammenarbeit ist…
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Denn sie wissen, was sie tun – die demokratische Mitte muss sich wehren
Die AfD hat Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent gewonnen. Zwischen dem Gefühl, bevormundet zu werden, und dem Kreuz bei einer gesichert rechtsextremen Partei liegt eine bewusste Entscheidung. Der Vertrauensverlust erklärt, warum jemand seine alte Partei verlässt. Er erklärt nicht, wo er landet. Warum die demokratische Mitte sich jetzt wehren muss.
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Klartext reden: Neue demokratische Politikerinnen und Politiker braucht das Land
Anlass war der Wahlabend in Sachsen-Anhalt, das Thema bei #9vor9 aber ein anderes: wie Politikerinnen und Politiker reden – und warum sie damit niemanden mehr erreichen. Lars Basche und ich über Textbausteine, Merz‘ Schulmeisterton, Siegmunds Feelgood-Populismus, das Scheitern des Erklärbären Habeck und ein Gegenbeispiel aus Offenbach.
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9/11 – 25 Jahre danach
Vor 25 Jahren schlief ich noch in meinem Hotelzimmer in Costa Mesa, als meine Mutter anrief: Mach den Fernseher an. Was folgte, war eine Woche zwischen Schock, Sorge um Kollegen irgendwo über Kanada – und dem Gefühl, dass mit diesem Tag eine Art Unbeschwertheit endgültig verloren ging. Meine persönliche Erinnerung an 9/11.
