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Koalitionsvertrag: Digitales Deutschland bald nicht mehr im Schwarz-Weiß-Zeitalter?

Nach (verdienter) Urlaubs- und (unverdienter) Überarbeitungspause sind wir heute auf expliziten Wunsch von Lars Basche wieder mit #9vor9 an den Start gegangen. Thema des Tages – wie könnte es anders sein – sind die digitalen Inhalte, die sich im Koalitionsvertrag der Ampel wiederfinden. Und es steht – so die nahezu einvernehmliche Meinung der Kommentatoren – deutlich mehr „Digitales“ drinnen, als es zu Zeiten der großen Koalition der Fall war. Themen wie digitale Verwaltung, ein starkes Bekenntnis zu Open Source oder auch zu Breitbandausbau sind nur einige der Punkte, die auch wir andiskutiert haben. Und auch in der Netzszene kommt der Vertrag gut weg, wie ja auch Lars ausführt und Markus Beckedahl zitiert.

Doch bei aller positiven Bewertung: Den Worten müssen nun auch Taten folgen, wie auch die Computerwoche titelt.

Da nutzt es wenig, wenn der Begriff Digitalisierung 57 mal im Vertrag vor kommt. Umgesetzt werden muss, schnell und mit Qualität. Ob es da ein gutes Omen ist, dass es doch kein Digitalministerium geben wird und eine (weitergehende) Digitalkompetenz wieder im Verkehrsministerium verankert ist, wird sich zeigen. Vom Scheuer-Alex zum Wissing-Volker, der sich gerade mit Diesel- und Corona-Aussagen „hochsterilisiert“, na ja … Ich habe Fragezeichen in den Augen.

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