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20 Jahre Buzzwords – und eine Überzeugung bleibt
ECM, Enterprise 2.0, Social Business, New Work: Wir, ich habe schon ganz schön mit Wortblasen, die meistens Analysten und Berater erfunden haben, um mich geschmissen. In Texten oder bei Powerpoint-Vorträgen auf der Bühne. Beim Blättern durch 500 eigene Beiträge wurde mir klar: Es ist nicht viel geblieben. Nur meine Überzeugung: Wissen gehört geteilt, Zusammenarbeit ist…
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Denn sie wissen, was sie tun – die demokratische Mitte muss sich wehren
Die AfD hat Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent gewonnen. Zwischen dem Gefühl, bevormundet zu werden, und dem Kreuz bei einer gesichert rechtsextremen Partei liegt eine bewusste Entscheidung. Der Vertrauensverlust erklärt, warum jemand seine alte Partei verlässt. Er erklärt nicht, wo er landet. Warum die demokratische Mitte sich jetzt wehren muss.
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Klartext reden: Neue demokratische Politikerinnen und Politiker braucht das Land
Anlass war der Wahlabend in Sachsen-Anhalt, das Thema bei #9vor9 aber ein anderes: wie Politikerinnen und Politiker reden – und warum sie damit niemanden mehr erreichen. Lars Basche und ich über Textbausteine, Merz‘ Schulmeisterton, Siegmunds Feelgood-Populismus, das Scheitern des Erklärbären Habeck und ein Gegenbeispiel aus Offenbach.
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9/11 – 25 Jahre danach
Vor 25 Jahren schlief ich noch in meinem Hotelzimmer in Costa Mesa, als meine Mutter anrief: Mach den Fernseher an. Was folgte, war eine Woche zwischen Schock, Sorge um Kollegen irgendwo über Kanada – und dem Gefühl, dass mit diesem Tag eine Art Unbeschwertheit endgültig verloren ging. Meine persönliche Erinnerung an 9/11.
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Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Die Blogschau
43,8 Prozent AfD in Sachsen-Anhalt: Sieben Stimmen aus der Blogosphäre ordnen ein, was die Wahl über Deutschland verrät. Sie streiten über Ursachen und Verantwortung, einig sind sie sich in einem: Wer jetzt wegschaut, erlebt beim nächsten Mal eine noch größere Zahl.
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44 Prozent AfD: Schweigen ist keine Option mehr
Die AfD gewinnt Sachsen-Anhalt mit 44 Prozent. Ein Desaster. Doch wir sollten aus Weimar gelernt haben: Wer schweigt, macht sich mitschuldig. Spätestens jetzt müssen wir uns wehren – als Bürgerinnen und Bürger, als Parteien, als Gewerkschaften, als Zivilgesellschaft. Nicht morgen. Jetzt.

