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Wer 2000 Follower bei Twitter hat, betreibt eine Publikation – SPIEGEL ONLINE

Twitter macht deutlich, wie die Grenze zwischen privat und öffentlich verschwimmt:

  • Wer 20 Follower hat (von denen er die meisten womöglich persönlich kennt), kommuniziert noch innerhalb eines eher privaten Raumes.
  • Wer 200 hat, spricht vermutlich auch schon zu einigen, die er nicht kennt und vielleicht nie kennenlernen wird – wie ein Sprecher an der Speakers‘ Corner auf der Holzkiste.
  • Wer 2000 Follower hat, publiziert.

Twitter macht den gleitenden Übergang von privat zu halböffentlich zu öffentlich persönlich erfahrbar. Es konfrontiert jeden Nutzer aber auch von Anfang mit der Tatsache, dass theoretisch jeder Tweet öffentlich zugänglich ist. Er kann über die Twitter-Suche jederzeit gefunden werden, auch von Wildfremden, inzwischen auch über Bing und Google.

Sehr plastisch formuliert, was sich „in Social Media bewegen“ bedeuten kann. Twitter ist (in der Regel) öffentlich. Darüber muß man sich im Klaren sein. Komplexer wird es bei Facebook, wie Der Spiegel im Artikel darlegt.

Filed under: Datenschutz & Datensicherheit, Soziale Medien & "das Netz"

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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