Mir wird bei der Nutzung des iPad immer klarer, dass ein Nutzungskonzept, so wie ich es vom Laptop gewohnt bin, sich nicht umsetzen lassen wird – zumindest nicht auf dem Apple-Gerät. Auf eine alternative Arbeitsweise umzuschwenken, nur um dem geschlossenen Ökosystem von Apple gerecht zu werden, kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.
via silicon.de
Bernd Hilgenberg, CIO der Fachmarktkette Fressnapf, hat das iPad ausprobiert und darüber auf silicon.de berichtet. Hier meine Anmerkungen nach einigen wenigen Tagen iPad-Erfahrung:
iPad: Mehr ein Lesegerät denn ein Arbeitsgerät?
Ich erkenne viele meiner Erfahrungen auf dem iPad wieder. Für komplexere Arbeit (Tabellen erstellen, Präsentationen bauen, längere Texte schreiben) greife ich noch immer lieber zu meinem konventionellen Computer (in meinem Fall ein MacBook). Selbst das Schreiben längerer Blogbeiträge fällt mir auf dem iPad noch schwer. Bookmarklets wie Share on Posterous oder Clip to Evernote, die zu meinem Standardwerkzeug zum Bloggen oder als „elektronischer Zettelkasten“ dienen, tun es nur manchmal auf dem iPad.
Doch ich ziehe einen anderen Vergleich: Ich vergleiche für mich das iPad eher mit dem iPhone. Endlich ein Device mit vernünftig großem Bildschirm und einer Softtastatur, die man auch trotz mangelnder Feinmotorik bedienen kann. Auf Reisen, auf Balkon oder Sofa ist das iPad unterdessen mein Standardwerkzeug, um E-Mails zu checken und kurz und knapp zu beantworten, Webseiten zu surfen, meinen RSS Reader zu checken oder auch PDF-Dokumente zu lesen. Dieser Tage habe ich das iPad zur Moderation auf einer Konferenz benutzt, hatte also meinen Moderationstext vor mir auf dem Tablet.
Dies ist erst der Anfang der iPad-Erfahrung. Ich denke, an viele Dinge werde ich mich erst noch gewöhnen, manche Bedienung sich erst noch erschließen.

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