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Die “Todesfalle Facebook” in der “Bild” ist auch Euer Versagen! | Basic Thinking

Die Geschichte wiederholt sich regelmäßig: Von Zeit zu Zeit offenbaren Politiker, Unternehmenschefs, Künstler, Journalisten, Personen des öffentlichen Lebens oft unfreiwillig, dass sie keine Ahnung vom Internet, von Social Media und diesem ganzen Twitter- und Blogdings haben. Und unsere Reaktion darauf ist jedes Mal die gleiche: Spott und Hohn. Nach dem Motto: die Idioten da draußen kapieren’s einfach nicht. Mit dieser Einstellung verbessert man aber nichts.

… Wir alle haben es noch nicht geschafft, den Leuten zu verkaufen, dass man vor dem Netz keine Angst haben muss. Dass die Wirtschaft mehr Geld verdienen kann, wenn sie Social Media begrüßt, und dass man vielleicht sogar eher gewählt wird, wenn man am Netz in erster Linie die Chancen begrüßt, statt sich auf die Gefahren zu konzentrieren.

Im Falle BILD stimme ich Jürgen Vielmeier nicht zu. Die Geschichte der BILD-Zeitung ist durch solche unsäglichen Schlagzeilen und fragwürdige Praktiken geprägt. Das hat schon Wallraff Ende der 7oer Jahre enthüllt. BILD lebt von solchen Schlagzeilen. Peinlich finde ich in diesem Zusammenhang, wie viele Prominente sich gerade derzeit in Fernsehspots für die Bedeutung von BILD stark machen …

Die weitere Analyse im Posting enthält aber viel Wahres. Es ist immer noch vierl Aufklärungsarbeit notwendig, und das nicht nur auf einer Inner Circle-Veranstaltung wie der re:publica. In diesem Zusammenhang ist sicher auch die „Digitale Gesellschaft“ zu begrüssen.

P.S. Was mir übrigens auf der re:publica erneut auf die Nerven geht, ist die Heldenverehrung für die Rockstars der Szene, die sich in jedem Jahr wieder selbstgerecht vor Kameras räkeln, sich genüsslich in Positur schmeissen und exzessiv vermarkten. An der Stelle würde ich mir eigentlich von den ach so aufgeklärten Digitalen etwas mehr Distanz und Kritikfähigkeit wünschen, aber da bin ich wohl etwas naiv …

Posted from Digital naiv – Stefan63’s Blog

Filed under: Soziale Medien & "das Netz"

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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