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Eberl: Natürlich nicht immer richtige Entscheidungen, aber der Maximizer hat einen guten Job gemacht

Man weiß noch nicht, wohin der Weg der Fohlen diese Saison geht. Es kann unten noch spannend werden. Andererseits ist im Pokal das Finale drin (mit Glück und wo man kaum Chancen haben dürfte). Die direkte Europa-Qualifikation über die Bundesliga erscheint mir schwierig. Dazu scheint das Team zu platt.

Christensen geht. War (leider) zu erwarten. Dahoud geht. Nach Dortmund, wo schon viele ähnliche filigrane Spieler kaum zum Einsatz kommen. Versteh ich nicht. Wohl Geldgeilheit und falsche Berater. In Gladbach König, in Dortmund? Schade und muss akzeptiert werden. Vereinstreue gibt es eh nimmer. 2 -3 Jahre in Gladbach wären angemessen gewesen, ein Zeichen der Dankbarkeit. Vergessen wir es, Ich bin Nostalgiker und lerne es wohl nimmer.

Max Eberl bleibt. Und das ist gut so. Natürlich sind nicht alle Entscheidungen, die er getroffen hat, richtig:

Zwölf Millionen Euro gab Eberl 2012 für Luuk de Jong aus, der gar nicht in Des Trainers Favre System von schnellem Umschaltspiel und Konterfußball passte. Acht Millionen Euro investierte man in Dortmunds Bankspieler Jonas Hofmann, … Der Franzose Timothée Kolodziejczak kostete als Wintertransfer zehn Millionen Euro und konnte bislang noch überhaupt nicht nachweisen, dieses Geld im Ansatz wert zu sein. … Nicht zuletzt bleibt der Makel Josip Drmic haften, auch der Schweizer kostete zehn Millionen Euro, als er von der Leverkusener Ersatzbank kam – und die Erwartungen bis heute nicht erfüllte. … Dass Eberls Bleiben trotzdem als zukunftsweisend gilt, liegt an den guten Entscheidungen, die den Schritt vom Abstiegskandidaten zum Topverein begünstigten: Einen Trainer wie Favre zu wagen oder Spieler wie Reus, Ter Stegen, Xhaka, Dahoud, Christensen, Hazard, Raffael oder Stindl zu holen – damit hat Eberl den Verein geprägt. Er ist eben auch schon lange da.

Source: Wieviel ist Eberl wert für Gladbach? – WZ.de

Mancher Spieler zündete nicht. Wie kann das auch sein. Ich finde, dass Eberl eine wichtig Konstante in Gladbach ist und wesentlich mehr richtige als falsche Entscheidungen getroffen hat. Die Saison vernünftig zu Ende spielen. Das muss das Motto heissen. Und dann wieder aufbauen. Das ist nicht neu. Und da hat der Maximizer in den vergangenen Jahren bestimmt keinen schlechten Job gemacht!

Filed under: Buntes & Vermischtes

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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