Die juristische Idee vom autonomen Datenbürger ist in der täglichen Online-Praxis reine Fiktion. Die meisten Nutzer sind schlecht informiert und überfordert. Das zeigt der Umgang mit Tracking-Cookies.
Datenschutz und Cookies – Die große Einwilligungs-Lüge – Digital – SZ.de
So ist der Vorspann des Beitrags von Professor Tobias Gostomzyk von der TU Dortmund in der Süddeutschen Zeitung. Im Artikel bezieht er sich auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach, nachdem 77 Prozent der Befragten angaben, sie hielten es für sinnlos, Datenschutzbestimmungen zu lesen. Ich würde hinzufügen: Selbst wenn man es lesen würde, wer würde es denn verstehen. Und ich beziehe mich hier ein.
Doch was ist die Alternative? Wenn ich Gostomczyk richtig verstehe, fordert er den Gesetzgeber auf, im jeweiligen Kontext der Nutzung zu regulieren. Vielleicht wäre auch ein digitaler Assistent denkbar.
Es muss für die Menschen einfacher werden zu wissen, was sie tun beim Erteilen einer datenschutzrechtlichen Einwilligung – und schwieriger, aus purem Fatalismus in riskanter Sorglosigkeit zu verharren.
Datenschutz und Cookies – Die große Einwilligungs-Lüge – Digital – SZ.de
Hier einige Screenshots, die ich während des Lesens und Schreibens des Beitrag auf Sueddeutsche.de gemacht habe.





Mein Weg drum herum: Adblocker (wie oben erwähnt) und regelmäßiges Leeren des Cache meines Browsers inklusive Cookies. Nervt zwar, weil man sich dann auf vielen Seiten wieder anmelden muss, was bei einer Zwei-Faktor-Authentifizierung entsprechend dauern kann.


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