#9vor9: Clearview, Gesichtserkennung und Datenschutz, trotz Hasskommentaren eine Spendenaufruf für Australien (und mehr)

Heute wieder #9vor9 mit den Digitalthemen der Woche und Gunnar Sohn sowie Lars Basche. Die DLD Konferenz vom Wochenende sind wir übergangen und das World Economic Forum kommt erst noch. Also haben wir uns auf andere, aus unserer Sicht wichtige Themen fokussiert. https://twitter.com/gsohn/status/1219527742414151680 Kashmer Hill hat auf New York Times unter dem Titel The Secretive … #9vor9: Clearview, Gesichtserkennung und Datenschutz, trotz Hasskommentaren eine Spendenaufruf für Australien (und mehr) weiterlesen

Der Traum vom autonomen Datenbürger ODER wer versteht schon Datenschutzbestimmungen

Die juristische Idee vom autonomen Datenbürger ist in der täglichen Online-Praxis reine Fiktion. Die meisten Nutzer sind schlecht informiert und überfordert. Das zeigt der Umgang mit Tracking-Cookies.Datenschutz und Cookies - Die große Einwilligungs-Lüge - Digital - SZ.de So ist der Vorspann des Beitrags von Professor Tobias Gostomzyk von der TU Dortmund in der Süddeutschen Zeitung. … Der Traum vom autonomen Datenbürger ODER wer versteht schon Datenschutzbestimmungen weiterlesen

Hessen führt Meldestelle für Hasskommentare ein: https://hessengegenhetze.de #HessengegenHetze

Wichtig zu wissen und natürlich nutzen! Als erstes Bundesland hat Hessen eine staatliche Meldestelle für Hasskommentare im Internet eingerichtet. Auf der Seite http://www.hessengegenhetze.de können Bürger seit Donnerstag Texte oder Fotos, die Hetze verbreiten, melden. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen die Inhalte auf strafrechtliche Relevanz.Gegen Hetze im Internet: Hessen führt Meldestelle für Hasskommentare ein - Politik - … Hessen führt Meldestelle für Hasskommentare ein: https://hessengegenhetze.de #HessengegenHetze weiterlesen

Lesezeichen: Rechtslage im Onlinemarketing auch 2020 kaum nachvollziehbar – Dr. Thomas Schwenke

Vor einigen Tagen habe ich in den Social Media-Splittern darüber berichtet, dass sich der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg Stefan Brink bemüßigt fühlt, Twitter aus rechtlichen Gründen zu verlassen. Dort trage er Mitverantwortung für die Erfassung von Daten, die Twitter im Hintergrund sammele. Also müsse er raus. Nicht erst seitdem wird heftig diskutiert, was denn nun Recht … Lesezeichen: Rechtslage im Onlinemarketing auch 2020 kaum nachvollziehbar – Dr. Thomas Schwenke weiterlesen

Nach der Cookie-Debatte nächste Herausforderung im Advertising: 80 Prozent der iOS 13-Anwender deaktivieren Standortabrufe im Hintergrund

Nächste Herausforderung für Werbung und Marketing: Über 80 Prozent der Nutzer von iOS 13 haben wohl Standortabrufe im Hintergrund deaktiviert. So berichtet heise online mit Hinweis auf das Magazin Digiday. Nach der ganzen Cookie-Hysterie die nächste Baustelle für die Werbebranche ... Sind die Anwender etwa doch mehr und mehr für Datenschutz sensibilsiert? Anbieter ortsbezogener Werbung … Nach der Cookie-Debatte nächste Herausforderung im Advertising: 80 Prozent der iOS 13-Anwender deaktivieren Standortabrufe im Hintergrund weiterlesen

Lesezeichen: Apple, das liberale China oder ein Konzern in der Mid-Life-Krise

Im Beitrag wird beschrieben, wie Tim Cook den Kurs von Steve Jobs verändert hat - und den Marktwert von Apple nach dessen Tod dramatisch gesteigert hat. Cook entwickelt Apple weg von einer Firma, die Geräte produziert, zu einem Unternehmen, das mit Services wie Apple TV+, Music, News+ oder Apple Pay in unseren Alltag eindringt. Und für die Services braucht man natürlich Apple-Geräte. Man darf individuell kreativ sein, aber eben nur zu den Regeln und in der Hierarchie, die Cook kultiviert. Vieles erinnert an die Zeit von Microsoft nach Bill Gates mit Steve Ballmer und der Vergleich mit dem Wechsel von Steve Jobs zu Tim Cook ist nicht neu.

Lesezeichen: Der heutige kalte Tech-Krieg ODER kann Europa eine Alternative zu GAFAM und China bauen

Mehr digitaler Protektionismus gekoppelt mit unreguliertem Daten­kapitalismus auf der Welt spielt Donald Trump in die Hände. In den USA wird über eine Zerschlagung der US-amerikanischen Plattformen diskutiert. Ja, China beginnt sogar auf der Plattform-Ebene mit TikTok anzugreifen, sicher noch ein erster Versuch, aber bemerkens- und beobachtenswert angesichts der derzeitigen Dominanz der GAFAM-Konzerne und -Plattformen von Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft. Europa und die EU scheinen doch eher von nationalen Interessen geprägt. Und ob Frankreich und Deutschland willens und in der Lage sind, eine europäische Plattform, eine auf Open Source basierende Alternative zu bauen, die eine entsprechende, kritische Masse an Nutzern erreicht, ist mehr als fraglich.

Social Media-Splitter: WhatsApp 2020 vor dem Aus (?) und TikTok auch für "Erwachsene" attraktiv

In den Statusmeldungen sollen zukünftig Werbeanzeigen laufen, die mitunter individuell auf die Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten sind – das ist natürlich möglich, weil Facebook ständig Daten von uns sammelt. Für TikTok kommt Christian auf 5,5 Millionen monatlich aktive, deutsche Nutzer die die App im Schnitt zehn mal am Tag öffnen. Und das sind dann - man beachte die elegante Überleitung von Christians Beitrag zu Thomas Knüwers glaskugeligen Kaffesatztlesereieien für 2020 - nicht nur Kids. Krasser noch Thomas Aussage zu TikTok, Datenschutz und China: "Denn seien wir ehrlich: Den Nutzern ist all das egal." Schließt sich da wieder der Kreis zu WhatsApp, Facebook und Co.? Meine Prognose ist, dass Marken auf TikTok springen und nur wenige wirklich kreativ sein werden.

Social Media-Splitter: Behörden raus aus #SocialMedia, bei scheinbaren Shitstorms erst mal Ruhe bewahren und Social Entertainment in 2020

Unternehmen und öffentliche Verwaltung raus aus sozialen Medien? Nach Umweltsau rät Rezo nicht nur dem WDR: Auf keinen Fall überhastet reagieren TikTok zeigt den Trend: Social Entertainment

Du und Dein Smartphone: Du verrätst mehr über Dich, als Du Dir vorstellen kannst

So macht die Süddeutsche hier ein Onlinespecial unter dem Titel Verkauft und überwacht auf, das sich mit Datenschutz auf Smartphones auseinandersetzt.
Doch dies ist nur der erste Ahaeffekt, denn danach wird in einer Reihe von Beiträgen erklärt, welche Datenspuren man hinterlässt, viel schlimmer wer diese Daten wie abgreifen und verwerten kann.
Die Süddeutsche hat für das Special ein interessantes Projekt durchgeführt: 24 Stunden lang wurde verfolgt, was auf dem Smartphone einer normalen Verbraucherin so passiert , welche Daten wie von wem genutzt werden.
Doch es fließen nicht nur Daten an Google und Facebook, die Informationen und Werbung entsprechend personalisieren und mit den Persönlichkeitsprofilen Geld verdienen.
Besonders perfide ist dabei, dass viele der bekannten Konzerne auch dann Daten erhalten und sammeln, auch wenn man die Apps gar nicht benutzt.