Vor 10 Jahren: Wir Kinder der Generation Windows ODER warum gehen wir in Deutschland nicht kritisch mit Microsoft um?

Am 23. Januar 2010 habe ich über meine persönliche Geschichte mit und Beziehung zu Microsoft geschrieben. Wie ich es im getitelt habe: Ich bin ein Kind der Generation Windows, war beispielsweise als Business Partner beim offiziellen Launch von Windows 3.0 in Deutschland dabei. Irgendwann haben sich die Wege dann getrennt oder besser, ich habe eine … Vor 10 Jahren: Wir Kinder der Generation Windows ODER warum gehen wir in Deutschland nicht kritisch mit Microsoft um? weiterlesen

Kurz zitiert: "Zuhören ist die höchste Kulturtechnik der bürgerlichen Zivilisation" | Gabor Steingart

#Wahr #Hinter-die-Ohren-schreiben Zuhören ist die höchste Kulturtechnik der bürgerlichen Zivilisation. Und Zuhören nicht nur sich selbst. So gesehen gehören die Aussagen über das Kommunikationsverhalten des Firmenchefs eigentlich in die Personalakte.Gabor Steingarts Morning Briefing vom 17. Januar 2020: VW-Chef: Die Sturmrede Bild von Couleur auf Pixabay

#9vor9: Europa im digitalen Würgegriff, Thema Krisenkommunikation und das Dementi

Heute #9vor9 mit Gunnar und mir. Der sich angekündigt habende @axelopp tauchte nicht auf. Bei ihm muss es sich unterdessen um ein Phantom handeln - nicht das aus der Oper. Themen bei #9vor9 der Beitrag von Adrienne Fichter auf republik.ch über die digitale Bedrohung durch China auf der einen, den USA mit Trump und den … #9vor9: Europa im digitalen Würgegriff, Thema Krisenkommunikation und das Dementi weiterlesen

Die Causa Kaeser: Das Ende des Social CEO? Das Ende von Haltung zeigen?

Christian Henne hat sich in einem Beitrag mit dem Thema Siemens und Friday for Futures unter dem Aspekt „Was kann man draus lernen“ beleuchtet. Ich wage es, einen Effekt der Causa Siemens-Kaeser vorauszusagen, der mir nicht passt: Viele Unternehmen, besser die Kommunikationsabteilungen und CEOs werden noch vorsichtiger, in sozialen Medien selbst aktiv zu werden, den Social CEO ablehnen. Sie zeigt einmal mehr, dass viele in Unternehmen und in der Unternehmenskommunikation noch immer nicht die Mechanismen, Chancen, aber eben auch Risiken der sozialen Medien verstanden haben. Ich hoffe nicht, dass es eine Blaupause für „herum eiern“ und keine Haltung zeigen ist.

Lesezeichen: Der heutige kalte Tech-Krieg ODER kann Europa eine Alternative zu GAFAM und China bauen

Mehr digitaler Protektionismus gekoppelt mit unreguliertem Daten­kapitalismus auf der Welt spielt Donald Trump in die Hände. In den USA wird über eine Zerschlagung der US-amerikanischen Plattformen diskutiert. Ja, China beginnt sogar auf der Plattform-Ebene mit TikTok anzugreifen, sicher noch ein erster Versuch, aber bemerkens- und beobachtenswert angesichts der derzeitigen Dominanz der GAFAM-Konzerne und -Plattformen von Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft. Europa und die EU scheinen doch eher von nationalen Interessen geprägt. Und ob Frankreich und Deutschland willens und in der Lage sind, eine europäische Plattform, eine auf Open Source basierende Alternative zu bauen, die eine entsprechende, kritische Masse an Nutzern erreicht, ist mehr als fraglich.

#9vor9: Gerade angesichts von Hassreden und Shitstorms mehr Sachlichkeit, Nüchternheit, Kompetenz und nicht zuletzt Respekt

Heute im Zentrum von #9vor9 die Art und Weise wie derzeit vor allem auf Twitter diskutiert, leider oft auch diffamiert und beleidigt wird. Hier wie versprochen noch eine Links zu Artikeln, die wir in #9vor9 erwähnt haben. Gunnar hat in einem Beitrag für mehr Nüchternheit und sachliche Auseinandersetzung im Sinne der Bonner Bundesrepublik geworben – und so eine Aufforderung von einem Berliner. Und das gilt sicherlich für gar manche Diskussion, die heute insbesondere auf Twitter geführt und manchmal – frei nach Labbadia – auch von gewissen Interessengruppen „hochsterilisiert“ wird. Was sich im ersten Moment wie ein furchtbarer Tsunami angefühlt hatte, dem ich völlig alleingelassen und wehrlos ausgeliefert war, war ausgelöst worden durch einen harten Kern von rechten Accounts.

Ein durchaus emotionales Bekenntnis zum Geist der (Bonner) Bundesrepublik | @gsohn

Die nationalistischen Akteure agieren mit Untergangsformeln und inszenieren sich dabei als die Erlöser. Wer sich dem widersetzt, wird als undeutsches Element und Volksverräter denunziert.Angriff auf SymboleEs ist ein Angriff auf die Symbole und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland — das ist vor allem ein Angriff auf den Geist der Bonner Republik, denn in Bonn sind die … Ein durchaus emotionales Bekenntnis zum Geist der (Bonner) Bundesrepublik | @gsohn weiterlesen

Social Media-Splitter: Behörden raus aus #SocialMedia, bei scheinbaren Shitstorms erst mal Ruhe bewahren und Social Entertainment in 2020

Unternehmen und öffentliche Verwaltung raus aus sozialen Medien? Nach Umweltsau rät Rezo nicht nur dem WDR: Auf keinen Fall überhastet reagieren TikTok zeigt den Trend: Social Entertainment

Die Technik-Welt pilgert nach Las Vegas (nicht mehr nach Hangover) #CES #Digitalisierung

Allenthalben springen einem Berichte über die am 7. Januar 2020 beginnende Elektronikmesse CES in Las Vegas entgegen. Die Technik-Welt pilgert nach Las Vegas ... Warum muss ich jetzt an die CEBIT denken? Die CEBIT, die sich nicht oder zu spät reformiert hat. Die CEBIT, eine Leitmesse die die Hannover Messe und das Land vielleicht voreilig aufgegeben haben. Und das in Zeiten, in denen Digitalisierung relevanter denn je ist.

Damals haben Bücher gebrannt, heute brennt das Netz – Ist es schon wieder so weit?

Eine Sache, die mich zum Jahresende nochmals wirklich aufgeregt hat, sind Hass und Umgangston im Netz. Was ist aus dem Netz geworden, einem Netz, dass "wir" einmal als Chance, als Ort von mehr Demokratie und offenem Meinungsaustausch angesehen haben? Sie fordert uns alle dazu auf, solidarisch zu sein, solidarisch gerade auch dann, wenn jemand in einer Sachfrage* eine andere Meinung vertritt: Es ist sogar der ganze Witz an Solidarität, dass man die eigenen Anliegen ein Stück zurückstellt und sagt: Deine Probleme sind auch meine Probleme, ich helfe dir beim Tragen. Solidarität schließt Kritik nicht aus, aber wenn eine Person akut bedroht wird, ist es nicht der richtige Zeitpunkt für öffentliche Kritik und Selbstprofilierung.