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Social Media und Enterprise 2.0 als Weg aus der Mittelmäßigkeit? | PR-Blogger

Interessanter Rundumschlag von Klaus Eck zum Thema Social Media. Neben vielen bereits schon gesagten „Wahrheiten“, wie und warum man Mitarbeiter „aktivieren“ sollte, gefällt mir dieses Zitat am besten:

Enterprise 2.0 und Social Media passen so gar nicht zu einer Philosophie der Mittelmäßigkeit, in der jeder unauffällig und scheinbar risikolos seinen Weg gehen kann. Durch die neuen Entwicklungen werden wir alle in unserem Schaffen sichtbarer. Diese Transparenz wirkt sich auf alle Bereiche in den Unternehmen aus und verändert diese langsam.

via Die Angst vor der Social Media Öffentlichkeit | PR-Blogger.

Der gemeine Angestellte hat ein Recht auf Mittelmäßigkeit, aber diese Mittelmäßigkeit geht mir auf der anderen Seite manchmal gehörig auf die Nerven. Durchschnitt, Mittelmaß ist oft einfach nicht gut genug. Vielleicht habe ich da ein anderes Anspruchsdenken, nenne man es je nach Interpretation unnötigen Ehrgeiz oder Streben nach Qualität. Ja, und ich weiß auch, daß Unternehmen in der Regel Engagement, Einsatz, klassisch die berühmten Überstunden nicht „danken“. Trotzdem …

Filed under: Digitaler Arbeitsplatz, Kommunikation & Zusammenarbeit, Soziale Medien & "das Netz"

About the Author

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

9 Comments

  1. An diesem Thema müssen wir dranbleiben. Wir wollen das auch bei unserem nächsten virtuellen Blogger Camp am Mittwoch nächster Woche aufgreifen. Wenn Du möchtest, kannst Du an der Runde teilnehmen. Ist von 19,30 bis 20,00 Uhr.

  2. Die Frage ist, woran es hapert, dass sich über 80% der Angestellten mit der Mittelmäßigkeit abfinden. Die Gallup-Studien untersuchen die emotionale Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen. Und da wird einem dann so Manches klar: wer sich nicht anerkannt sieht, wird aufhören, sich nicht weiterentfalten zu wollen.
    Durch das Web und den neuen Tools wird aber genau die Anerkennung als auch die notwendige Transparenz weiter verbessert. Ich habe hier dazu einige Stimmen zum Paradigmenshift auch im Management aufgesammelt:
    Ist eine Transformation unserer Managementmethoden durch das Web zwingend notwendig geworden?

  3. Hallo Martin,

    ich mache sicher nicht nur Mitarbeiter für Mittelmässigkeit verantwortlich. Viele sind auch in die innere Migration gegangen, weil es intern im Unternehmen, mit der Führung und mit der Anerkennung nicht oder nicht mehr stimmt. Sie haben sich emotional verabschiedet und es ist „nur noch ein Job“, Das Wort Mitarbeitermotivation ist ja nicht neu, aber in Zeiten von Einsparungen an allen Ecken und Enden fehlen dafür scheinbar heutzutage oft die Mittel und Ressourcen. Das Web 2.0 zwingt uns sicherlich auch in den Unternehmen wieder zum Nach-, vielleicht Umdenken weg vom starren Führungsschema 20 % sind High Performer, 60 % Standard (oder sollte ich Mittelmaß schreiben?) und 20 % gehören am Besten gefeuert ….

    Und Bianca hat natürlich auch Recht: Nicht jeder ist ein High Performer und leistet Außergewöhnliches. Und wer entscheidet, was außergewöhnlich ist. Es gibt also durchaus ein Recht auf Mittelmäßigkeit. Was ich jedoch schwerlich akzeptiere, ist Schlampigkeit, Bequemlichkeit und Faulheit. Vielleicht liegt es an der Erziehung, vielleicht an unserer evangelisch-calvinistisch geprägten Kultur, vielleicht an der eigenen Mentalität, aber das Streben nach Qualität ist für mich durchaus ein positives Gut.

  4. Pingback: “Mittelmäßige Mitarbeiter sind mittelmäßige Investments” – Fördere die Besten – Harvard Business Manager | Digital Naiv

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