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Fluch und Segen von KI ist nicht nur die Arbeitsplatzfrage

Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, auch auf Computerwoche.de:

Die Menschen werden weder im großen Stil verwahrlosen, noch werden sie nur noch vor dem Fernseher sitzen oder sich ihren Hobbies widmen können. Die Nutzung von KI-basierten Systemen führt mit Sicherheit zu höherer Produktivität, wie jede Automatisierung.

Und gemäß den Erfahrungen mit bisherigen Industrialisierungswellen werden die menschlichen Arbeitsplätze dadurch nicht ersetzt, sondern verändert.Unternehmen müssen daher die Arbeitsabläufe, Stellenbeschreibungen, Managementprozesse und Performance-Ziele neu definieren und aktualisieren, wenn sie KI-Technologien einführen. …

Denn KI-basierte Systeme dienen nicht mehr als stiller Erfüllungsgehilfe, der nur vorgegebene Aufgaben strikt ausführt, sondern auch als Berater und mitdenkender Kollege. Sie geben Empfehlungen, stellen Rückfragen, bessern offensichtliche Fehler automatisch aus und warnen sogar vor möglichen Manipulationen oder anderen Gefahren. So können die Menschen noch gezielter und effizienter ihre Aufgaben erfüllen sowie höhere Ziele erreichen.

Source: KI am Wendepunkt: Ist Künstliche Intelligenz Fluch oder Segen? – computerwoche.de

Hier mein Kommentar, den ich auch auf Computerwoche.de hinterlegt habe: Stimmen vielem zu, aber bitte nicht andere sehr wichtige Aspekte vergessen. KI funktioniert nur, wenn die Systeme mit vielen, vielen Daten gefüttert werden. Wem gehören diese Daten? Wie werden sie geschützt? Ich glaube an die positiven Möglichkeiten von KI in vielen Bereichen, aber wir dürfen nicht zu kurz springen und „nur“ über potentielle Arbeitsplatzverluste sprechen oder den neuen intelligenten Assistenten platt hochjubeln! Meine Gedanken und auch Bedenken hier.

Filed under: Digitalisierung & Wirtschaft

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... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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