Vor den Ergebnissen in Hessen: „Die Ränder sind laut, aber die Mitte sind viele.“

10:28 in Darmstadt vor der Hessen-Wahl. Stimme noch nicht abgegeben. Eine positive Perspektive von Heinrich Wefing auf die aktuellen politischen Ereignisse. Er interpretiert die Demonstrationen in Berlin und London, die hohe Wahlbeteiligung in Bayern und hoffentlich heute Hessen als Zeichen, dass ich Bürgerinnen und Bürger wieder engagieren. Und ich benutze hier bewusst das Wort Bürgerinnen und Bürger. Ich hoffe, dass Wefing das alles richtig interpretiert.

Weil die Agonie der großen Koalition nicht mehr zu ertragen ist. Weil die Frage „Was denn dann?“ angesichts der Kollateralschäden des „Weiter so!“ verblasst. Weil das langsam denkbare Ende von Merkel (und Seehofer) die politische Fantasie in Gang setzt.

Weil eine gewaltige Mehrheit in diesem Land keinen Rechtsruck will und schon gar keine Revolution, von der manche AfDler fabulieren.

Und noch etwas haben die Demonstrationen und Wahlergebnisse gezeigt: die Größenverhältnisse – auf der Straße und im Netz. Die Ränder sind laut, aber die Mitte sind viele.

über Demokratie: Das sind Aussichten! | ZEIT ONLINE

Die FAZ auf der Titelseite des Lokalteils am gestrigen Samstag. Man schreit wohl nach Stabilität. Nach weiter so. Befürchte beziehungsweise nur, dass es nicht weiter so gehen kann und wird.

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(Stefan Pfeiffer)

2 Kommentare zu „Vor den Ergebnissen in Hessen: „Die Ränder sind laut, aber die Mitte sind viele.“

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