Quer gelesen, gehört, notiert: Richard, Sascha, Gerhard oder der nächste US-Präsident, Empathie ohne Filz und das Konjunkturprogramm nach der Krise

Einige bemerkenswerte Aussagen, die ich nicht nur in der vergänglichen Timeline zwitschern möchte. Nein, sie gehören hier im "Block" notiert und dokumentiert. Das eine ist ein Blick in die Glaskugel von Richard Gutjahr im Mediapioneer Techbriefing von Daniel Fine. In Podcast adelt er Andrew Cuomo, den Governor von New York, als entschlossenen Krisenmanager und wagt … Quer gelesen, gehört, notiert: Richard, Sascha, Gerhard oder der nächste US-Präsident, Empathie ohne Filz und das Konjunkturprogramm nach der Krise weiterlesen

„We all require and want respect, man or woman, black or white. It’s our basic human right.“ | Aretha Franklin #Respekt #Respect

Am 28. Februar 2017 habe ich einen Beitrag zum Thema Respekt veröffentlicht. Im damaligen Beitrag ging es mir vor allem um Respekt vor den Mitarbeitern, die man nicht nach dem Zitronenprinzip ausquetschen solle. Nicht erst heute, am Faschingsmontag 2020, hat das Wort Respekt eine ganze andere Dimension bekommen. Wir alle sollten bei aller unterschiedlichen Meinung … „We all require and want respect, man or woman, black or white. It’s our basic human right.“ | Aretha Franklin #Respekt #Respect weiterlesen

„Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputt machen“ – #Darmstadt gedenkt #Hanau

Auch in Darmstadt sind am heutigen 20. Februar 2020 mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger zusammen gekommen, um den Opfern von Hanau in einer Schweigeminute zu gedenken. Oberbürgermeister Jochen Partsch und der Vorsitzende des Ausländerbeirats Ümit Cengiz haben gesprochen. Anfangs hatte ich Bedenken, ob und wie viele Teilnehmer:innen zusammen kommen. Dann war es doch angemessen. Die … „Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputt machen“ – #Darmstadt gedenkt #Hanau weiterlesen

Nicht schwarz-weiß – die Grauwerte sind die Realität, auch wenn das alles komplizierter macht

Faszinierenderweise haben die neuen Möglichkeiten digitaler Kommunikation rasend schnell dazu geführt, dass wir verlernt haben, wie Kommunikation funktioniert, was eine Debatte ist, wie der Austausch von Argumenten funktioniert und was der mit uns machen kann, nämlich uns dazu zu bewegen, Positionen zu finden, einzunehmen, nachzujustieren, ganz aufzugeben oder sie mit neuen Argumenten zu festigen.
Gerade diese Schwarz-Weiß-, Richtig-Falsch-Festlegung macht Angst, denn sie wird gerade von radikalen Kräften betrieben und instrumentalisiert.
Doch die reale Welt, die Herausforderungen sind in der Regel nicht schwarz oder weiß.
Das ist natürlich unbequemer und erfordert genau eine Streit- und Debattenkultur (wie sie auch Christian fordert), die Bereitschaft zu Kompromissen, die nicht faul sein müssen, und zuletzt den Respekt vor anderen Meinungen und Menschen.

Umgangston allenthalben zum K…: Gerade deshalb sollten Anstand und Toleranz wieder mehr gelebt werden — Dunja Hayali

Lesenswert und nachdenkenswert, der Beitrag von Dunja Hayali: Es scheint wohl -mit Ausnahmen- nur noch um das Generieren von Likes, um das bewusste Verbreiten von Vorurteilen, Schubladen und Provokation um jeden Preis zu gehen. Um das Aufwerten der eigenen Position/Ideologie und das üble Abwerten des Gegenübers. Boshaftigkeit, Neid, Missgunst, Häme überall. Nein, nicht nur von … Umgangston allenthalben zum K…: Gerade deshalb sollten Anstand und Toleranz wieder mehr gelebt werden — Dunja Hayali weiterlesen

Rechtsradikale Äußerungen sind überall, sie sind in der Minderheit und das muss so bleiben – Ein Vorfall in der Deutschen Bahn

Der Vorfall in einem Zug der Deutschen Bahn, den Gerrit Wustmann auf Telepolis schildert, ist schockierend und deprimierend genug. Er zeigt, wie rechte Äußerungen, Lügen, Halbwahrheiten und Gesinnungen durchaus überall im Alltag präsent sind. Sie sind nicht mehr nur präsent, der Scham sie öffentlich(er) zu äußern, ist dramatisch gesunken. Ich ziehe meinen Hut vor der … Rechtsradikale Äußerungen sind überall, sie sind in der Minderheit und das muss so bleiben – Ein Vorfall in der Deutschen Bahn weiterlesen

Nationalismus lehrt Dich, stolz auf Dinge zu sein, die Du nicht vollbracht hast und Menschen zu hassen, die Du nicht kennst – Eine Reise für Europa #FürMiliana

Gunnar geht bald in Gedenken an seine kürzlich verstorbene Frau Miliana auf Europa-Tour. Es ist sicher Trauerarbeit, Verarbeitung des Unfassbaren, das geschehen ist. Er formuliert aber auch in Erinnerung und im Sinne von Miliana eine Botschaft gegen Alltagsrassismus für Humanismus, Menschlichkeit und liberale Demokratie. Ich empfehle den Beitrag zur Lektüre und das Blog https://fuermiliana.com/ zu … Nationalismus lehrt Dich, stolz auf Dinge zu sein, die Du nicht vollbracht hast und Menschen zu hassen, die Du nicht kennst – Eine Reise für Europa #FürMiliana weiterlesen

Im Netz: Beschimpfungen von Frauen – Jugendliche fürchten sich, Meinung zu äußern

  Zwei Berichte, die mich beide betroffen machen. dpa berichtet über wüsteste Beschimpfungen, die insbesondere Frauen im Internet erhalten. Beschämend und beängstigend. Lena Meyer-Landrut hat mit der folgenden Aktion reagiert:   https://www.instagram.com/p/BqFrkXVnE7d/?utm_source=ig_web_button_share_sheet Wer im Rampenlicht steht, zieht auch Missgunst und Hass an. Das Internet macht es Trollen leicht. Und weibliche Promis werden deutlich häufiger erniedrigt. … Im Netz: Beschimpfungen von Frauen – Jugendliche fürchten sich, Meinung zu äußern weiterlesen

Der Merz ist gekommen oder vom röhrenden Hirschen über dem Sofa, Sympathie und Emotionalität

Eigentlich wollte ich mich zum Thema Kandidatenkür bei der CDU und anderen derzeit diskutierten GroKo-Personalien von Horschtl bis Andrea nicht äußern. Die Beiträge von Sascha Lobo und der TAZ haben mich aber eines anderen belehrt. Sascha fordert in seiner Kolumne auf Spiegel Online von der SPD mehr Emotionalität statt des ausschließlichen Fokus auf Sacharbeit. Die … Der Merz ist gekommen oder vom röhrenden Hirschen über dem Sofa, Sympathie und Emotionalität weiterlesen

Vor den Ergebnissen in Hessen: „Die Ränder sind laut, aber die Mitte sind viele.“

10:28 in Darmstadt vor der Hessen-Wahl. Stimme noch nicht abgegeben. Eine positive Perspektive von Heinrich Wefing auf die aktuellen politischen Ereignisse. Er interpretiert die Demonstrationen in Berlin und London, die hohe Wahlbeteiligung in Bayern und hoffentlich heute Hessen als Zeichen, dass ich Bürgerinnen und Bürger wieder engagieren. Und ich benutze hier bewusst das Wort Bürgerinnen … Vor den Ergebnissen in Hessen: „Die Ränder sind laut, aber die Mitte sind viele.“ weiterlesen