Quer gelesen, gehört, notiert: Richard, Sascha, Gerhard oder der nächste US-Präsident, Empathie ohne Filz und das Konjunkturprogramm nach der Krise

Einige bemerkenswerte Aussagen, die ich nicht nur in der vergänglichen Timeline zwitschern möchte. Nein, sie gehören hier im „Block“ notiert und dokumentiert.

Das eine ist ein Blick in die Glaskugel von Richard Gutjahr im Mediapioneer Techbriefing von Daniel Fine. In Podcast adelt er Andrew Cuomo, den Governor von New York, als entschlossenen Krisenmanager und wagt folgende Aussage:

Andrew Cuomo wird Präsident. Richtig gehört. Nicht nur, dass er nachträglich nominiert wird – er wird Trump besiegen. … Cuomo – erst gegen Corona und dann gegen Trump – das ist das Duell, das sich die Amerikaner wünschen. Das ist Drama. Das ist Hollywood.

Tech Briefing: Was sollten wir im Kampf gegen Corona von Asien lernen?

Und sorry, ich hatte mich verzwitschert. Richard nannte im Podcast Andrew Cuomo und nicht wie irrtümlicherweise im Kopf hatte Bill de Blasio, den Bürgermeister von New York, als Herausforderer von Trump.

Und ich möchte auch Sascha Lobo zitieren, der darüber kolumnisiert, wie und warum die Corona-Krise demaskiert. Nur zu oft be- oder verstärkt das Virus die Einstellungen und Verhaltensmuster, die die jeweiligen Protagonisten schon vorher praktizierten. Aus meiner Sicht besonders wichtig ist aber diese Aussage, dieses Appell von Sascha:

Die Lehre ist, dass eine funktionierende, demokratische Zivilgesellschaft für die Bewältigung der meisten Bedrohungen essenziell ist – und dazu gehört neben einem Mindestmaß an Empathie auch die Abwesenheit von Filz und Korruption, im Großen wie im Kleinen.

Coronakrise in der Gesellschaft: Der Horror unter den Masken – DER SPIEGEL

Schließlich noch für den Notizblock ein Tweet von Saskia Esken, die Altkanzler Schröder zitiert. Mit Saskia habe ich kein Problem. Mit dem ollen Chancellor wegen seines „Russland-Verhaltens“ schon. Aber trotzdem stimmt das, was er wohl gesagt hat:

Das muss man ihm wohl Recht geben, dem Herrn Schröder. Eine kleine Randbemerkung an dieser Stelle zur Situation der SPD: Die CDU schneidet als „Krisenmanager“ unterdessen in den Wahlprognosen um die 36 Prozent ab. Die SPD dümpelt weiter bei 16 oder 17 Prozent herum. Die Welt ist mal wieder ungerecht zu den Sozialdemokraten. Die leisten genauso viel wie die Christdemokraten, aber die scheinen zumindest derzeit mehrt Anerkennung zu bekommen.

(Stefan Pfeiffer)

Bild von Marisa Sias auf Pixabay

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