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Wein-erlei: Bioweine von Delinat, ein Südtiroler Weißburgunder, Pälzer Podcast und die neue App Deutsche Weine

Natürlich haben wir in den vergangenen Wochen hier und da einen neuen Tropfen probiert. Unter den Weißweinen hat uns dabei ein Südtiroler gefallen: der St. Michael-Eppan Weißburgunder 2019 Schulthauser, eine Empfehlung von Michael Liebert mit eigentlich „nur“ 98 Punkten. Wir haben einen feingliedrigen Weißburgunder getrunken, keine Butter- und Schmelzbombe. Stattdessen komplexe, auch leicht kräutrige Aromen. Gleich nachbestellt bei Vipino für ca. € 12. Schön altmodisch das Etikett …

Zwei Rotweine nicht nur für diese Jahreszeit

Und vor einigen Wochen habe ich einmal wieder bei Delinat bestellt. Das Schweizer Unternehmen hat sich kontrolliert biologischem Anbau verschrieben und bietet nur entsprechende Weine an. Hier habe ich einige Rotweine bestellt. Besonders geschmeckt hat uns der Château Couronneau Sainte-Foy, ein Sainte-Foy Côtes de Bordeaux AOP 2018 vom Märchenschloss gut 100 Kilometer östlich von Bordeaux unweit der Stadt Bergerac für € 12,50. Ein dunkelrot-violettes Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot, Pflaume, komplex, nicht zu rund mit schönem Aroma. Gerne wieder.

Ebenfalls sehr gut geschmackt hat uns ein Portugieser. Nein, keine Portugieser, ein Wein aus Portugal: der Vale de Camelos Biodiversidade, Vinho Regional Alentejano 2019. Im Cuvée dominiert der Syrah, dazu Trauben aus Portugal, Touriga Nacional und Alicante Bouschet. Ein beeriger Wein mit feinem Aroma, kräftig, aber keine Bombe. Das Weingut hat zwei Schnecken bekommen. Die Schnecken symbolisieren die Biorichtlinien, die Delinat an Weingüter anlegt. Wer sich für die Region Alentejano im Süden Portugals, das Weingut und die Herausforderungen durch den Klimawandel interessiert, der kann hier im Delinat-Blog mehr erfahren.

Pälzer Dorschtt und was Weinbewertungen und Preise so aussagen

Und dann noch zwei Hör- und eine App-Empfehlung. Im Trocken bis lieblich-Podcast vom 5. November von Dominik Bartoschek und SWR1-Weinmann Werner Eckert geht es um Äppelwoi und andere Obstweine, vor allem aber um das schöne Thema Weinbewertungen. Was sagen uns die Bewertungen und Preise wirklich? Auf was kann man angesichts der Medaillen, Bestenlisten und Preise einigermaßen vertrauen? Kammerprämierungen und Weinführer sind laut Werner Eckert eine gute erste Orientierung, für gute, verständliche Weine, Mainstream auf hohem Niveau.

Dann habe ich mir den Dubbecast-Podcast vom 20. November mit Christian Chako Habekost angehört. Eine schöne Einführung in Pfälzer Lebensart, den in den Genen verankerten Dorschtt, die Pälzer Schorle und die „Außergewärdische“, die in die Pfalz einfallen. Neulich waren wir mit unseren Pälzer Freunden Stephanie und Markus wandern – inklusive Vesper mit Woi und hessischer Flaaschworschtt, siehe Titelbild – und ich meine die beiden zu hören. Aber man merke. Pälzer und Hessische Weingeister und Humor sind durchaus kompatibel.

Infoquelle – Die neue App des Deutschen Weininstituts

Und zum Abschluss noch der Hinweis auf die neue App des Deutschen Weininstituts Deutsche Weine. Hier hat man in der vorliegenden ersten Version eine schöne Informationsquelle zu deutschen Weinen. Man verspricht Abwechslung, immer aktuelle Themen wie gerade Glühwein. Hintergrundinfos (Wissen), Orte oder auch Events (derzeit eher rar gesät) sind Kategorien, die behandelt werden. Schön gemacht. Und ich hoffe, dass wir bald den Härtetest machen, die regionalen Wein- und Wandertipps sowie die Veranstaltungshinweise in der Praxis nach den Corona-Einschränkungen testen können. Und mein konstruktiv gemeinter erster Verbesserungsvorschlag: Möglichkeiten zum Teilen von Informationen bieten, wie es auf dem Smartphones üblich ist, denn gerne würde ich Hinweise mit Freunden teilen und diskutieren. Also Möglichkeiten zum Vernetzen schaffen. Hier der Link zur Apple iOS-Version und zur Google-Version von Deutsche Weine.

(Stefan Pfeiffer)

Filed under: Buntes & Vermischtes, Essen & Trinken

About the Author

Veröffentlicht von

Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Nie hat den gelernten Journalisten seine Leidenschaft für das Schreiben verlassen, die er vor allem in seinem persönlichen Blog StefanPfeiffer.Blog (ehemals DigitalNaiv) auslebt. Daneben ist er immer mehr als Moderator von Livevideostreams - #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche - und Podcasts aktiv. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem Digital Workplace und generell der digitalen Transformatiom. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

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