Die (Lokal)Zeitung Teil 2: Kante zeigen, aber auch wichtiger Wohlfühl- und Integrationsfaktor vor Ort

Kaum schreibe ich mal über Zeitungen mit besonderem Bezug auf Lokalzeitungen und diskutiere das Thema mit Cordula und Jo, schon holt mich das Thema gleich wieder ein. Erst gerade bin ich auf den Kommentar von Leonhard Dobusch Lasst Lokalzeitungen sterben, damit Lokaljournalismus leben kann! auf netzpolitik.org gestoßen (der auch ausgiebig kommentiert wird). Ist es überhaupt … Die (Lokal)Zeitung Teil 2: Kante zeigen, aber auch wichtiger Wohlfühl- und Integrationsfaktor vor Ort weiterlesen

Die (Lokal)Zeitung: Früh muss sie dann sein und wie gewohnt auf Papier. Noch.

Von doch noch sehr vielen Freunden und Bekannten höre ich, dass sie morgens beim Frühstück die Zeitung lesen, die gedruckte Zeitung. Bei uns hat diese Praxis bis auf samtags, wo ich wirklich noch traditionell nach meinem Gang zum Bäcker die Zeitung im Fachgeschäft hole (man merke: Mann muss zum Bäcker gehen!), ausgedient. Dann ist es … Die (Lokal)Zeitung: Früh muss sie dann sein und wie gewohnt auf Papier. Noch. weiterlesen

Social Media-Splitter: Von vorzeitigem Nachrichtenerguss, doch keiner Werbung auf WhatsApp, Pinterest und #HessenGegenHetze

Einmal mehr bemerkenswert und zitierenswürdig der Kommentar von Sascha Lobo zum vorzeitigen Nachrichtenerguss. Alles wird sofort raus gehauen. Schnelligkeit geht vor Nachdenken und Nachprüfen - und die Welle rollt unaufhaltsam. Das, was man aus BILD-enden Zeiten kennt, hat sich verschlimmert, ja dramatisch potenziert. Geteilt wird, was genau jetzt interessant erscheint, es ergibt sich eine völlig … Social Media-Splitter: Von vorzeitigem Nachrichtenerguss, doch keiner Werbung auf WhatsApp, Pinterest und #HessenGegenHetze weiterlesen

Kurz zitiert: "Zuhören ist die höchste Kulturtechnik der bürgerlichen Zivilisation" | Gabor Steingart

#Wahr #Hinter-die-Ohren-schreiben Zuhören ist die höchste Kulturtechnik der bürgerlichen Zivilisation. Und Zuhören nicht nur sich selbst. So gesehen gehören die Aussagen über das Kommunikationsverhalten des Firmenchefs eigentlich in die Personalakte.Gabor Steingarts Morning Briefing vom 17. Januar 2020: VW-Chef: Die Sturmrede Bild von Couleur auf Pixabay

#9vor9: Gerade angesichts von Hassreden und Shitstorms mehr Sachlichkeit, Nüchternheit, Kompetenz und nicht zuletzt Respekt

Heute im Zentrum von #9vor9 die Art und Weise wie derzeit vor allem auf Twitter diskutiert, leider oft auch diffamiert und beleidigt wird. Hier wie versprochen noch eine Links zu Artikeln, die wir in #9vor9 erwähnt haben. Gunnar hat in einem Beitrag für mehr Nüchternheit und sachliche Auseinandersetzung im Sinne der Bonner Bundesrepublik geworben – und so eine Aufforderung von einem Berliner. Und das gilt sicherlich für gar manche Diskussion, die heute insbesondere auf Twitter geführt und manchmal – frei nach Labbadia – auch von gewissen Interessengruppen „hochsterilisiert“ wird. Was sich im ersten Moment wie ein furchtbarer Tsunami angefühlt hatte, dem ich völlig alleingelassen und wehrlos ausgeliefert war, war ausgelöst worden durch einen harten Kern von rechten Accounts.

Nicht schwarz-weiß – die Grauwerte sind die Realität, auch wenn das alles komplizierter macht

Faszinierenderweise haben die neuen Möglichkeiten digitaler Kommunikation rasend schnell dazu geführt, dass wir verlernt haben, wie Kommunikation funktioniert, was eine Debatte ist, wie der Austausch von Argumenten funktioniert und was der mit uns machen kann, nämlich uns dazu zu bewegen, Positionen zu finden, einzunehmen, nachzujustieren, ganz aufzugeben oder sie mit neuen Argumenten zu festigen.
Gerade diese Schwarz-Weiß-, Richtig-Falsch-Festlegung macht Angst, denn sie wird gerade von radikalen Kräften betrieben und instrumentalisiert.
Doch die reale Welt, die Herausforderungen sind in der Regel nicht schwarz oder weiß.
Das ist natürlich unbequemer und erfordert genau eine Streit- und Debattenkultur (wie sie auch Christian fordert), die Bereitschaft zu Kompromissen, die nicht faul sein müssen, und zuletzt den Respekt vor anderen Meinungen und Menschen.

Kann es statt Unternehmenskommunikation eine Kommunikation von Unternehmen, ein Gesprächsangebot geben?

Die Aufmerksamkeit und Erregung ist in der Szene da, nachdem der von mir hoch geschätzte Uwe Knaus das Ende des Daimler-Blogs zugunsten eines Magazins verkündete. Und ich gebe zu, dass ich bei dem Begriff Magazin zucke, den plötzlich muss ich an Gala und andere Hochglanzgazetten denken muss, aber schauen wir, was Uwe, der ganz sicher … Kann es statt Unternehmenskommunikation eine Kommunikation von Unternehmen, ein Gesprächsangebot geben? weiterlesen

Kurz kuratiert nach Halle: Zu Killerspieldebatten und notwendiger digitaler Zivilcourage

Einige aus meiner Sicht bemerkenswerte Zitate nach dem Anschlag in Halle. Sonja Peteranderl schreibt auf Spiegel Online im Netzwelt-Newsletter: Das Beispiel zeigt, wie schnell jede Plattform - ob Spieleportal, Livestream-Dienst, soziales Netzwerk oder eben eine Bewertungsseite - für Hetze und Hass missbraucht werden kann, wenn sie schlecht oder nicht moderiert wird. ... Je mehr Nutzer … Kurz kuratiert nach Halle: Zu Killerspieldebatten und notwendiger digitaler Zivilcourage weiterlesen

Populistisch und platt: „Schaltet Facebook ab!“ fordert @Schieritz auf ZEIT ONLINE

"Schaltet Facebook ab",  fordert Mark Schieritz in seiner Kolumne Fünf vor acht auf Zeit Online. Ok, natürlich eine bewusst provokante Überschrift und er kommt ja dann auch zu gemäßigteren Schlüssen, um an Ende doch nochmals drauf zu hauen: Eine Minimalforderung wäre, dass Facebook für die Meldungen verantwortlich gemacht wird, die seine Nutzer posten und teilen. … Populistisch und platt: „Schaltet Facebook ab!“ fordert @Schieritz auf ZEIT ONLINE weiterlesen

Gedanken nach dem #KK19 und Livestudio-Panel: Das Rollenverständnis von Unternehmenskommunikation und Marketing ändert sich

Am 13. September - auch noch einem Freitag - durften Gunnar Sohn und ich morgens um vier Uhr, halb-fünf aufstehen, damit wir pünktlich zum Vortrag auf dem Kommunikationskongress 2019 in Berlin sein konnten. Das Panel sollte eigentlich unter dem Titel Basche bashing stehen, denn Lars Basche war Grund für das frühe Aufstehen. Aber nun Spaß … Gedanken nach dem #KK19 und Livestudio-Panel: Das Rollenverständnis von Unternehmenskommunikation und Marketing ändert sich weiterlesen