Warum ich gegenüber LinkedIn sehr misstrauisch bin …


LinkedIn ist sicher das weltweit führende Business Netzwerk. Trotzdem oder gerade deshalb bin ich misstrauisch. Selbst wenn LinkedIn nicht für satte $ 227 Milliarden von Microsoft gekauft worden wäre, stünde immer die Frage, wie man das Netzwerk gewinnbringend vermarktet im Raum. Mit Microsoft wird die Situation noch drastischer: Die müssen den Lauf rechtfertigen und es besteht das Risiko, dass die Kundendaten, unsere Daten auf LinkedIn, weiter verwertet werden. Genau in dieses Horn stösst der Bericht im täglichen CIO Journal des Wall Street Journals. Ganz offensichtlich geschieht das schon, wenn man dem Bericht glaubt. Und das sind genau Gründe, warum ich so kritisiere, wenn LinkedIn aus kurzfristigem Interesse blauäugig ohne den notwendigen kritischen Blick hochgejubelt wird.

LinkedIn’s $27 billion challenge: Get people to use it more.LinkedIn is rolling out features meant to get users visiting more, the Journal’s Jay Greene reports. Just 18% of LinkedIn members used the service daily in April 2016, according to a 2016 Pew Research report. More than half of members, 51%, used LinkedIn every few weeks or less often.

Why it matters. Microsoft Corp. needs to put LinkedIn data to work in order to help justify the $27 billion it paid for the company in 2016, says the WSJ’s Jay Greene. To help Microsoft Dynamics play catch-up to Salesforce.com Inc., the company is using LinkedIn data to help sales representatives target fertile prospects. Microsoft also has started to infuse Office apps with LinkedIn data about contacts, so meeting attendees learn about one another directly from calendar invitations. The company hopes that level of integration will give its venerable franchise a leg up against Alphabet Inc.’s Gmail.

 

via The Wall Street Journal – CIO Journal vom 19. März 2018

3 Kommentare zu „Warum ich gegenüber LinkedIn sehr misstrauisch bin …

  1. Momentan nutzen und hypen wir alle LinkedIn, weil wir glauben, unsere Zielgruppe darüber zu erreichen. Vielleicht erreichen wir sie sogar. Wir posten. Wir kaufen Ads. Aber wir denken dabei nicht darüber nach, wie LinkedIn und Microsoft unsere Daten, vor allem aber die Daten unserer Kunden monetarisiert. Genau das kritisiere ich.

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