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Goodbye WhatsApp, ciao Facebook, au revoir Gmail und was bringt es? Zumindest ein gutes Gewissen – Und natürlich: Quo vadis Twitter?

Im Dezember 2018 bin ich raus aus Facebook*, habe vieler meiner gerade auch internationalen sozialen Kontakte aufgegeben, aber auch viele Click-Throughs zu und Leserinnen und Leser meines Blogs verloren. War mir vorher klar.

Zur gleichen Zeit habe ich WhatsApp verlassen. Die Nutzerzahlen sind leider weiter beeindruckend. Nach Statistiken der Messenger People nutzen täglich 60 von 83 Millionen Millionen Deutsche WhatsApp. Auch Ältere sind in hohem Maße auf WhatsApp. Immerhin: Einige Bekannte und Gruppen konnte ich von Signal überzeugen.

Vor geraumer Zeit habe ich Mailbox.org zu meinem Standardkonto für E-Mails gemacht und zahle dafür auch einen kleinen Obolus. Gmail und die anderen Konto laufen nur noch nebenher (oder als Adresse für E-Mail-Newsletter und Werbung). Gefühlt sind nur wenige zu unabhängigen Anbietern gegangen. Der Lars zu Posteo, das weiß ich.

Ein Freund bezeichnet alle diese Moves als unnötig, naiv, als Aufgeben interessanter privater Teilöffentlichkeiten, als kontraproduktiv.

Nun könnte die Übernahme von Twitter durch Elon Musk anstehen. Damit wäre das nächste größere soziale Netzwerk – auch bisher meine Heimat im sozialen Netz – in privater Hand, in Hand eines libertären Milliardärs, der jede Meinung erlauben will.

Gehe ich dort jetzt auch weg? Zumindest im Moment noch nicht. Ich beobachte erst einmal, was mit Musk und Twitter passiert. Einen Ausstieg würde ich dann ernsthaft überlegen, wenn Lügner und Hassprediger wie Donald Trump dort wieder einsteigen würden oder es keine Moderation und kein Löschen und Sperren von Lügen und Hassnachrichten mehr geben würde.

Was ist Eure Meinung?

Hier auf Twitter habe ich einen Thread zum Thema eröffnet, in dem sich vor allem einige meiner Bekannten äußern. Kontrovers und interessant. Um die gesamte Diskussion lesen zu können, muss man rüber auf Twitter gehen.

* Unterdessen poste ich automatisiert meine Blogbeiträge auf Facebook. Da ich aber meine ursprünglichen Follower verloren habe, hat dies nicht den gleichen Effekt.

Image by S. Hermann & F. Richter from Pixabay

Filed under: Soziale Medien & "das Netz"

About the Author

Veröffentlicht von

... arbeitet in Communications bei Kyndrl Deutschland, dem weltweit führenden Anbieter zum Management kritischer IT-Infrastruktur. Den gelernten Journalisten hat seine Leidenschaft für das Schreiben, Beobachten, Kommentieren und den gepflegten Diskurs nie verlassen. Diese Passion lebt er u.a. in seinem privaten Blog StefanPfeiffer.Blog oder auch als Moderator von Liveformaten wie #9vor9 - Die Digitalthemen der Woche und Podcasts aus. Digitalisierung in Deutschland, die digitale Transformation in der Gesellschaft, in Unternehmen und Verwaltung oder die Zusammenarbeit am modernen Arbeitsplatz sind Themen, die in leidenschaftlich bewegen. Vor Kyndryl hat Pfeiffer in der IBM im Marketing in unterschiedlichen internationalen Rollen gearbeitet. Seine weiteren beruflichen Stationen waren FileNet und die MIS AG. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“. 

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