Schlagwort: Demokratie

  • Darmstädter Mathildenhöhe: Erst räumen, dann stoppen

    Darmstädter Mathildenhöhe: Erst räumen, dann stoppen

    Im Februar ließ Darmstadt den Osthang der Mathildenhöhe räumen. Im August stoppt der Oberbürgermeister den Bau des Besucherzentrums — mit Argumenten, die seit Jahren bekannt waren. Über eine Reihenfolge von Pleiten, Pech und Pannen, die mal wieder Vertrauen in unsere Politikerinnen und Politiker kostet. Das können wir uns nicht mehr erlauben.

  • KI-Kennzeichnungspflicht und ihre Lücken

    KI-Kennzeichnungspflicht und ihre Lücken

    Seit dem 2. August müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden – und schon zeigt sich, wie viele Lücken das Gesetz lässt. Die AfD nutzt ein KI-Kampagnentool, das die Pflicht umgeht, Fake News fluten die Netzwerke bis in die reale Welt hinein. Eine Bestandsaufnahme – und mein Wunsch nach wirklicher Transparenz.

  • Die Gefahren des Vertrauensverlusts in etablierte Parteien und Politiker

    Die Gefahren des Vertrauensverlusts in etablierte Parteien und Politiker

    Vor zehn Jahren warnte Chris Buggisch vor völkischer Rhetorik. Heute ist die AfD auf dem Weg zur stärksten Kraft in mehreren Bundesländern. Politiker wie Spahn, die Skandale aussitzen statt Verantwortung zu übernehmen, befeuern genau das. Es liegt an ihnen, ob Deutschlands Zukunft kackbraun wird oder unsere Demokratie hält. #TenYearsAfter

  • 50 Jahre Tennis International Damenturnier – Keine Zeile in der Zeitung

    50 Jahre Tennis International Damenturnier – Keine Zeile in der Zeitung

    Fünfzig Jahre „Tennis International“ in Darmstadt: 700 Zuschauer im Finale erlebten den epischen Sieg der Deutschen Nastasja Schunk, dazu ein Promidoppel mit Barbara Rittner und Mischa Zverev. Das Darmstädter Echo berichtete nicht – weder vorher noch während der Turnierwoche. Erst nach Protest kam ein Nachbericht. Ein Kommentar über den Zustand des Lokaljournalismus und was er…

  • Es jibt sone und solche — Zehn Jahre Brexit und das Ende der Vernunft

    Es jibt sone und solche — Zehn Jahre Brexit und das Ende der Vernunft

    1986 studierte ich in Cardiff und habe spätestens seitdem eine besondere Beziehung zu den Briten. 2026 sitze ich im Urlaub und höre, Farage sei gar nicht so schlimm. Zehn Jahre Brexit, sechs Premierminister, Wirtschaftsschaden doppelt so hoch wie befürchtet — und Farage ist trotzdem wieder beliebtester Politiker. Was das für Deutschland bedeutet.

  • Kuratiert: Benzin statt Bildung, das fehlende „sowohl als auch“ und unsere narzisstische Gesellschaft

    Kuratiert: Benzin statt Bildung, das fehlende „sowohl als auch“ und unsere narzisstische Gesellschaft

    Wenn wir unsere gegenwärtige Politik anschauen, zeichnet sich ein Bild ab, das von Nabelschau und Einzelinteressen geprägt ist. Statt konstruktiv Alternativen zur vermeintlichen Alternative aufzuzeigen und sich auch an Besitzstände heranzuwagen, laufen die Etablierten in die Falle der rechtsextremen AfD. Viel Zeit bleibt nicht mehr.