Wochenendlektüre: Amazon investiert in Tado und kein Google Campus in Kreuzberg

Zwei Meldungen der vergangenen Woche zur Lektüre (nicht nur) am Wochenende: Amazon investiert in Deinen Haushalt, Dein SmartHome:

Die Münchner Firma Tado, die Heizungs- und Klimaanlagen per Smartphone steuerbar macht, hat in einer neuen Finanzierungsrunde 50 Millionen Dollar (43 Millionen Euro) erhalten. Zu den internationalen Investoren gehört auch der US-Konzern Amazon, der sich mit seinem Alexa-Dienst im Mittelpunkt des vernetzten Haushalts positionieren will.

über Amazon investiert in Münchner Heizungs-Vernetzer Tado | LEAD

Und Google darf nicht in Berlin …

Es ist eine Kapitulation. Google hat seine Pläne aufgegeben, im Kreuzberger Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer einen Startup-Campus einzurichten. Seit langem hatten sich große Teile des Kiezes gegen diese Landnahme gewehrt, …

Die Mitteilung, die Google zusammen mit den Nachnutzern am Mittwoch veröffentlichte, klingt freilich nicht nach einer Niederlage. Googles Konzernsprecher für Startups, Rowan Barnett, sagt dort: „Ziel unseres Engagements in Kreuzberg war es von Anfang an ein Angebot zu schaffen, das der Gemeinschaft zugute kommt und diesem vielfältigen Kiez gerecht wird.“ Eine Kapitulation im Nebel von Marketingsalven.

über Kein Google Campus in Berlin-Kreuzberg: Google gibt klein bei – taz.de

(Stefan Pfeiffer)

Ein Kommentar zu „Wochenendlektüre: Amazon investiert in Tado und kein Google Campus in Kreuzberg

  1. Florian Nöll, Vorsitzender im Bundesverband Deutsche Startups e.V., kommentiert auf t3n Google’s Aufgabe in Kreuzberg und die generellen Auswirkungen auf den Standort Berlin:

    „Die Gründerinnen und Gründer werden mit ihren Startups weiterziehen. Nach München, London oder Paris. Und mit ihnen werden nicht nur tausende Arbeitsplätze aus der Stadt verschwinden, sondern auch die Weltoffenheit und Technologiebegeisterung dieser Menschen. Gehen werden dann auch die Konzerne, die in den vergangenen Monaten zu Dutzenden ihre Labs und Innovationsstandorte entlang der Spree eröffnet haben. Am Ende ist Berlin wieder ein bisschen wie früher: arm, aber längst nicht mehr sexy!“
    https://t3n.de/news/kreuzberg-erste-no-go-area-fuer-1119889/

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