Auto-Notizen: Die Deutschen und ihr liebstes Kind – Einige Tweets zum Thema Auto, E-Auto und Klimaschutz kuratiert

Einfach nur ein Paar Tweets und Artikelhinweise kuratiert, weil mich das Thema E-Auto und Mobilität derzeit beschäftigt. Die Reihenfolge – Storyline – ist nicht rein zufällig gewählt. Die FAZ hat ein Schneller Schlau zum Thema Autoindustrie publiziert. Eine Kernaussage, die mir aufgefallen ist: Die Autos werden trotz allem Geredes über E-Auto, Mobilität und Geschwindigkeitsbegrenzung immer schnell und haben immer mehr PS.

Das durchschnittliche, neu zugelassene Auto wird immer stärker, schneller und schwerer. Die Motorleistung stieg in den Jahren von 2005 bis 2018 um fast 30 auf 153 Pferdestärken, die Höchstgeschwindigkeit um 11 auf 200 Kilometer in der Stunde …

Corona zwingt die Autoindustrie zur Vollbremsung

Passend unpassend dazu auch der Bericht in der Süddeutschen, in der die neue Mercedes S-Klasse gefeiert wird. Autojournalismus alter Schule?

Deutlich kleiner, deutlich weniger schnell und in der Technik deutlich älter ist der e-Up, der aber derzeit unheimlich nachgefragt wird:

Mit Ferdinand Dudenhöffer konnte ich zweimal im IBM Livestudio Magazin zum Thema sprechen. Im Daimler-Magazin Be a mover mahnt er Verantwortung an, besonders bei den SUVs. Ob jedoch eine selbstbeschränkte Geschwindigkeitsbegrenzung von 250 km/h eine so vernünftige Übereinkunft zwischen den Automobilkonzernen ist.

Und beim Thema SUV bekomme ich natürlich einen Hals, wenn ich in Parkhäuser fahre. Mein „Lieblingsparkgaus“ war immer am Frankfurter Flughafen, wo die dicken SUVs immer zwei Parkplätze sperrten. Jetzt herrscht da ja eher Ruhe. Und deshalb wandele ich die Aussage von Marc-Uwe Kling mal ab:

Zurück zum Special in der FAZ. Trotz aller Förderung von E-Autos sind wir in den Zulassungen noch weit, weit weg von den neu zugelassenen Benzinern und Diesel-Fahrzeugen:

An den bisherigen Verkäufen lässt sich der Aufbruch in die Zukunft ebenfalls nur in Ansätzen ablesen: Nach wie vor greifen die Kunden vor allem zu Autos mit Verbrennungsmotor. Ziemlich genau jedes zweite im Juli verkaufte Auto hatte einen Benzin-Motor, etwas mehr als jedes vierte einen Dieselantrieb. Der Anteil der rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge steigt wegen der üppigen staatlichen Zuschüsse zwar deutlich, liegt insgesamt aber immer noch bei mickrigen 5,3 Prozent.

Corona zwingt die Autoindustrie zur Vollbremsung

Ja, die Zahl der Förderanträge steigt, aber es ist noch ein weiter Weg:

Hilfreich die Grafik, die Palle bezüglich Ladeinfrastruktur gepostet hat. Es bleibt noch viel zu tun:

E-Auto als Dienstwagen. Und das günstiger. Ob es sich lohnt?

Und dann für diejenigen, die den Impact von E-Autos auf den Klimaschutz leugnen, noch ein Bericht auf t3n:

So von wegen Sperenzchen, Herr Sinn. Sie reden Unsinn:

 

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