Von Nullen und Einsen: Die Daten kriegt man nicht mehr in die Tube – WirtschaftsWoche

Die Freigabe großer Informationsmengen kann nämlich schlichtweg auch dazu dienen, Interessantes zu verstecken. Trotz großer Fortschritte in der Datenbank- und semantischen Wortanalysetechnik kann es sein, dass man es mit einer Nadel im Datenhaufen zu tun bekommt. Und Journalisten und Aufklärer sind bislang nicht oder nur unzureichend darauf vorbereitet, jagten sie bislang doch Geheimnissen in der realen Welt nach, nicht Geheimnissen in bereits auf der Festplatte liegenden Gigabyte-Bergen.

In einer offenen Gesellschaft zu leben, in der immer mehr Menschen immer mehr Zugriff auf wichtige Daten haben, mag den ein oder anderen erschrecken und >harte Reaktionen hervorrufen. Doch ein Zurück gibt es nicht. Journalisten und Experten, Nutzer und Whistleblower müssen das Beste daraus machen. In die Tube geht diese Zahnpasta nicht mehr.

Ich will hier gar nicht auf das Thema Analytics eingehen. Da tut sich ja eine Menge. Viel wichtiger ist mir die Bemerkung von Ben Schwan zur offenen Gesellschaft. Das Internet ist eine Transparenzmaschine. Das mag dem ein oder anderen nicht schmecken, aber es ist zum Glück nicht zu ändern.

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