A 16:9 editorial pop-art collage in bold Warhol-inspired style featuring high-contrast black outlines and vibrant color blocks arranged in a dynamic magazine layout. The central composition showcases a stylized Tux Linux penguin rendered in electric neon blue and bright yellow, an European Union flag with two men in French tricolor and German flag colors engaged in animated discussion, a pop-art silhouette of the Statue of Liberty without facial features, a sleek Tesla Model 3, and young people dynamically throwing a TikTok logo into a trash bin surrounded by mechanical gears and floating code fragments. The artwork employs sharp comic book inking with subtle halftone textures, dominated by vibrant cherry reds, electric blues, and deep golden yellows. Across the upper third, the word "Wochenschau" appears in large, distressed pop-art typography with weathered edges and bold presence.

Kommt Linux? Musk motzt, die Jugend geht – und Europa? Sucht den Stecker #Wochenschau

Wie fast immer gab es in den vergangenen Tagen ermutigende und deprimierende Nachrichten. Meine Wochenschau:

Wochenschau links breit

Hat Linux wegen Trump und Microsoft jetzt auf dem Desktop eine Chance?

Erwähnenswert ist für mich der Beitrag von Volker Weber, Journalist bei heise und kritischer Geist. Der gibt Linux künftig eine Chance, vor allem weil einerseits Microsoft gerade durch Qualitätsprobleme rund um Windows, KI-Überfrachtung und Preiserhöhungen Kunden vergrault, andererseits die Trump-Administration Regierungen und Unternehmen verunsichert. Bringt diese Gemengelage wirklich den Durchbruch von Linux – und eine höhere Emanzipation der Europäer von den USA?

Die geopolitische Lage erzeugt eine Absetzbewegung von US-amerikanischen Anbietern. Das sind politische Entscheidungen, die sich erst nach und nach in der IT-Infrastuktur niederschlagen. Das geht nicht auf einen Schlag, aber wenn die Lawine erst mal rollt, dann ist sie nicht mehr aufzuhalten.“

Linux auf dem Desktop – vowe


Europa muss handeln, statt nur schön zu reden

Was mich nicht gerade optimistisch stimmt, sind die nationalen Egoismen der einzelnen EU-Mitglieder. Ich rede dabei nicht von Orbans Ungarn oder anderen vergleichbaren Despoten. Ich meine Deutschland und Frankreich. Auf dem gemeinsamen Gipfel zur Digitalisierung wird ein gemeinsames Vorgehen beschworen. Doch immer wieder sieht es in der Realpolitik anders aus.

Wenn das Milliardenprojekt FCAS, das „Luftkampfsystem der Zukunft“, schon am nationalen Ego zu scheitern droht, zeigt das: „Europa funktioniert so eben nicht.“ Kooperation heißt Vertrauen – nicht Misstrauen, Egoismus, Eigeninteresse in Tarnkappenoptik. Politik und Wirtschaft müssen das endlich begreifen – und handeln, wie es Professor Gerald Lembke fordert: Es braucht weniger Gipfel und Strategiepapiere und mehr Umsetzung.

Europa scheitert nicht an fehlendem Wissen, sondern an Egoismen und mangelndem Handlungswillen von Politik und Wirtschaft – und das gilt nicht nur für das Thema Digitalisierung. Nur so schafft man bei den Bürgerinnen und Bürgern – und nicht durch Diskussionen, wie man eine vegane Wurst nun nennen soll.

Wenn man als Berufspolitiker sämtliche Glaubwürdigkeit bei den Wählern verloren hat, ist der Übergang zur Diktatur die natürliche Folge.

Kümmereles Weblog – 11.12.2025


Mal wieder Herr Murks

Lange habe ich nichts mehr über Herrn Murks geschrieben. Der ist ja auch nach seiner gescheiterten Liebesbeziehung zu Donald etwas abgetaucht. Jetzt poppt er wieder auf und will gleich die EU abschaffen – weil die seine X-Plattform bestrafen will.

Auch an anderer Stelle hat er Probleme – oder ist das Problem. eine politischen Ausfälle auf X und die offen rechtslastige Selbstinszenierung vergraulen Millionen potenzieller Käufer. Laut Umfragen boykottieren viele wegen Musks Haltung die Marke. Und das nicht nur in den USA – Ironie der E-Auto-Ikone: Der eigene CEO wird zum Absatzrisiko. GUT SO!!!


In die USA reisen

Während meiner berufliche Tätigkeit für die MIS AG, bei FileNet und IBM bin ich sehr oft in die USA gereist und konnte viele Städte kennenlernen: die Hauptstadt von Florida während meiner Zeit bei der MIS (jetzt darf jeder nachdenken, was die Hauptstadt ist), New Orleans vor Katrina, Miami mit meiner Frau, viel zu oft Orlando während der Lotusphere, Chicago, Vancouver und einige weitere Orte, Costa Mesa nicht zu vergessen, der Sitz von FileNet. Schöne Erinnerungen! Und vor allem habe ich auch viele amerikanische Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Mit einigen bin ich noch immer freundschaftlich in Kontakt.

Eigentlich hatten meine Frau und ich auch vor, wieder rüber zu fliegen, nach New York zu Freunden oder auch in die Nationalparks. Wenn ich nun die aktuellen Meldungen lese, habe ich Zweifel, dass ich es tun werde. Die Einreisebehörden der USA unter König Donald wollen künftig von Touristinnen und Touristen die Social-Media-Profile der letzten fünf Jahre sehen – als Pflichtfeld im ESTA, dem Einreiseformular. Sonst kann die Einreise potentiell verweigert werden. Aus „Land der Freiheit“ wird Formular-Staat mit Vollzugriff auf die Timeline.


Mehr Qualitätsjournalismus, weniger TikTok?

Noch zwei Berichte aus der Welt der traditionellen und asozialen Medien. Laut Vodafone-Studie sehen 42 Prozent der Befragten Fake News als Gefahr für die Demokratie. Doch immerhin: Der Glaube an Journalismus kehrt zurück! Vodafone meldet, dass das Vertrauen in die redaktionelle Berichterstattung von klassischen Medien bei vielen Befragten wieder steigt. 53 Prozent der Deutschen geben an, dass traditionelle Medien für sie aufgrund wachsender Angst vor Falschinformationen in Social Media an Bedeutung gewinnt. Hoffen wir, dass der Trend anhält und „die Medien“ wirklich Qualität liefern. Und nein, ich gieße keinen Essig in den Wein und frage nicht, ob die Befragten auch dafür bereit wären zu zahlen.

Schließlich bin ich über Thomas Gigolds Newsletter auf einen anderen Trend (???) aufmerksam geworden: Laut Studie der Postbank steigen Jugendliche aus TikTok, Instagram & Co aus – nicht wegen Langeweile, sondern wegen Hass, Aggression und Fake News. Demnach verlieren Instagram, TikTok & Co. massiv an Reichweite bei 16- bis 18-Jährigen. Doch die Suchtgefahr bleibt: 75 % halten Freunde für abhängig. Hier der Bericht auf Horizont.


Mein LinkedIn-Profil visualisiert

Wer meinem Blog oder unserem Podcast folgt oder sich meine Kurzvideos anschaut, wird nicht überrascht sein, dass ich immer wieder neue KI-Tools und auch Spielereien ausprobiere. Diesmal habe ich eine Idee von Jens Polomski aufgegriffen: Der hat ein Tool entwickelt, mit dem man mit dem Google Nano Banana Pro ein LinkedIn-Profil visualisieren kann: zu MyJourney.

Braucht man so etwas wirklich, fragt Jens Polomski in seinem Newsletter. Nein, natürlich nicht. Und ja, das verbraucht auch vielleicht unnötigerweise Energie. Trotzdem finde ich solche Spielereien durchaus nützlich, weil sie eine Anregung sind. Hier also mein LinkedIn-Profil beziehungsweise Lebenslauf visualisiert über MyJourney (das übrigens verschiedene Stilrichtungen zur Visualisierung von Reisekarte bis Cyberpunk anbietet).

Hier einige Beispiele:

Mein LinkedIn-Profil im Graffiti-Look. Ein Fehler ist drinnen. Ich war kein Geschäftsführer der MIS AG, nur Prokurist.
Und hier eine Version im Stil einer Infografik.
… und hier wird mein Lebenslauf richtig space-ig.

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